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Geräusch von 25 Millionen knurrenden nordkoreanischen Mägen irrtümlich für Atomwaffentest gehalten

9. September 2016 ·

Pjöngjang (EZ) | 9. September 2016 | Aufregung heute Morgen in aller Welt: Kurz war die Sorge groß, dass Nordkorea erneut eine Atombombe getestet haben könnte. Experten geben nun allerdings Entwarnung: Auslöser des Erdstoßes der Stärke 5,3 war nur das gleichzeitige Magenknurren der 25 Millionen Nordkoreaner. 

Präsident Obama, der chinesische Staatschef, die UN – alle haben heute den vermeintlichen Test einer Atombombe in Nordkorea scharf verurteilt. Allerdings war alles ganz anders: Jahrzehntelanges Hungern war die Ursache. „Heute Morgen gegen 2:30 Uhr Mitteleuropäischer Zeit knurrten schlicht die Mägen der allermeisten Nordkoreaner gleichzeitig,“ so ein Experte der Erdbebenbeobachtungsstelle in Bayern. „Folge war, dass das Knurren sich addierte und zu einem gewaltigen Schallstoß führte.“ Dieser wiederum löste Erdbebenalarm aus und wurde mit der Stärke 5,3 auf der Richterskala gemessen.

Dass alle nordkoreanischen Mägen zeitgleich nach Essen schrien, ist zwar ungewöhnlich, aber war zu erwarten. Seit Jahrzehnten leidet die Bevölkerung Hunger, das Volk gilt als schwer unterernährt – trotz umfangreicher Hilfe des Welternährungsprogramms. Dessen Lieferungen landen laut einheitlichen Geheimdienstinformationen allesamt beim Diktator Kim Jong-un. „Da war es nur eine Frage der Zeit, bis es zu diesem gewaltigen Geräusch kam.“ Fachleute gehen davon aus, dass sich dieses Phänomen wiederholen wird.

Experten warnen schon seit langem vor der Gefahr, Kim könnte genau dieses Magenknurren als Waffe einsetzen. „Das Geräusch dürfte Südkorea um den Schlaf bringen können,“ sagt der Chef des südkoreanischen Geheimdienstes NIS. Denkbar sei auch, dass damit tatsächliche Erdstöße provoziert werden sollen, die ganze Städte in Schutt und Asche legen könnten.

Wahrscheinlicher ist allerdings, dass findige Nordkoreaner mit dem gemeinsamen Magenrumpeln die Welt um Hilfe bitten. Andere Wege bleiben ihnen dank der umfangreichen Zensur kaum, um mit der Außenwelt in Kontakt zu treten.

(JPL/Foto: Von Uwe Brodrecht0927 – Nordkorea 2015 – Pjöngjang – Public Viewing am Bahnhofsplatz, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=47776788)


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