NACHRICHTEN

„Oft zu verschwenderisch eingesetzt“: Ausrufezeichen sollen kostenpflichtig werden

Berlin (EZ) | 23. August 2016 | Um die Menschen zu einem sparsameren und gewissenhafteren Umgang mit Satzzeichen zu erziehen, will die Bundesregierung ab dem 1. Januar 2017 eine Gebühr auf Ausrufezeichen erheben. Diese soll 0,02 Euro pro Stück betragen.

Der Bedarf an Ausrufezeichen sei in den vergangenen Jahren rapide angestiegen. „Mittlerweile werden sie vor allem in Internetforen inflationär missbraucht“, so ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums heute Vormittag gegenüber Journalisten.

Früher hätten die Kinder in der Schule noch gelernt, das Ausrufezeichen nur an bestimmten Stellen und äußerst selten zu setzen. „Heute reicht ein Ausrufezeichen alleine oft nicht mehr aus. Es müssen schon mindestens sieben bis 13 sein.“

Aus diesem Grunde hat die Bundesregierung beschlossen, zukünftig eine Gebühr auf Ausrufezeichen zu erheben. „Jede Verwendung dieses Zeichens kostet dann 0,02 Euro. Wir erwarten einen Rückgang von über 2.000 bis 5.000 Prozent.“

Experten würden bereits an einer Software arbeiten, die automatisch erkennt, wenn jemand auf seiner PC- oder Handy-Tastatur das Ausrufezeichen drückt. „In dem Moment werden zwei Cent gespeichert.“ Am Ende jeden Monats folge schließlich eine entsprechende Rechnung.

Sommer meldet sich aus Sommerpause zurück
Empfehlungen zur Vorratshaltung falsch verstanden: Ehepaar aus Detmold kauft 750 Hamster

1 Kommentar zu „Oft zu verschwenderisch eingesetzt“: Ausrufezeichen sollen kostenpflichtig werden

  1. Der Rechtsschreibkonick // 29. August 2016 um 2:14 // Antworten

    Dass were mahl ein richtig gute Idde !!!!

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*