Aus Angst, vergessen zu werden: AfD hofft auf baldige neue Attentate in Deutschland

17. August 2016 ·

Berlin (EZ) | 17. August 2016 | Die AfD ist beunruhigt. Zwar bewegen sich die Umfragewerte derzeit auf einem stabilen Niveau, aber Führungsmitglieder zeigen sich bereits besorgt, dass die Partei schon in wenigen Monaten in Vergessenheit geraten könnte, wenn nicht bald mal wieder etwas „Großes“ passiere. Aus diesem Grunde hoffe man dringend auf neue islamistisch geprägte Terroranschläge, heißt es von Seiten der Parteispitze.

„Ja, wir sind gerade nicht besonders glücklich mit der Situation“, so AfD-Chefin Frauke Petry. „Vor vier Wochen sah es gar nicht so übel aus mit Ansbach und Würzburg in so kurzer Zeit, davor Nizza. Die Menschen waren verunsichert und es war unsere Aufgabe, sie zu beruhigen.“



Doch mittlerweile spreche man kaum noch über Terror in Deutschland und auch die Flüchtlingskrise sei derzeit kein großes Thema mehr. „Stattdessen reden alle über Olympia und den miesen Sommer. Beides ist aber einfach nicht unser Thema!“, so Petry zerknirscht.

Auch Beatrix von Storch hat eigenen Aussagen durchaus festgestellt, dass sie zuletzt immer seltener in Talkshows eingeladen werde. „Vor vier Wochen war ich noch ein beliebter Gast, nun meldet sich seit Wochen niemand mehr bei mir“, so die AfD-Landesbeauftragte enttäuscht.

Die AfD-Führung ist sich einig: „Wir brauchen wieder dringend ein paar Terroranschläge“, so Petry. „Andernfalls sehe ich schwarz für uns.“ Es gebe doch sicherlich noch genug frustrierte junge Flüchtlinge, die leicht beeinflussbar sind. „Kommt Leute, zeigt unserem Land, was ihr von uns haltet“, so die AfD-Politikerin in einem verzweifelten Appell.



(JPL)

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