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Überraschende Studie belegt: Im Schlaf werden die wenigsten Straftaten verübt

Berlin (EZ) | 2. August 2016 | Die Polizei veröffentlichte heute eine Studie zur deutschen Kriminalitätshäufigkeit. Demnach begehen die Menschen offenbar die wenigsten Verbrechen, während sie schlafen. Experten suchen noch nach möglichen Erklärungen.

In den seltensten Fällen kriminell: Schlafende Menschen. In den seltensten Fällen kriminell: Schlafende Menschen.

Man habe eine Reihe von polizeibekannten Kriminellen über mehrere Monate heimlich beobachten lassen. Dabei sei aufgefallen, dass viele nur dann aktiv waren, als sie sich außerhalb ihres Bettes befanden und die Augen geöffnet waren. Oft auch verbunden mit einer aufrechten Haltung.

„Es war interessant zu sehen, dass hingegen jene unfreiwilligen Probanden, die tief und fest schliefen, keinerlei Straftat begangen haben“, so der Leiter der Studie, Jürgen Hiebenau.

Selbst als man einige der schlafenden Kriminellen heimlich samt Bett aus dem Haus transportierte und an beliebte Tatorte brachte wie Banken, Drogenviertel oder vor unverschlossene Wohnungstüren, passierte nichts und sie blieben friedlich. „Ja sogar, als wir ihnen eine Pistole neben das Kissen gelegt hatten, griffen sie nicht danach, sondern schliefen einfach weiter.“

Hiebenau schloss daraus, dass die Menschen generell offenbar seltener während des Schlafprozesses Verbrechen begehen. „Nur ganz selten passiert es, dass jemand im Schlaf Drogen genommen, seinen Nachbarn bestohlen oder seine Frau erschossen hat.“

Experten sind unterdessen ratlos. Jedoch wird bereits an einer Methode gearbeitet, die dafür sorgen soll, die Kriminalitätsrate dauerhaft um bis zu 80 Prozent zu reduzieren. „Das wirksamste Mittel dafür heißt ja offenbar Schlaf“; so ein Wissenschaftler. „Demnach müssen wir die Menschen lediglich in einen Dauerschlaf versetzen, um in einer friedlichen Welt ohne Kriminalität leben zu können.“

(JPL/Foto: JamainEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=33344835)

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