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Zur Hundeabwehr: Post bietet erstmals Beißtraining für Briefträger an

Jagt vielen Postboten seit Jahren bereits große Angst ein: Die Warnung vor einem Hund.


Berlin (EZ) | Um sich endlich angemessen und fair gegen angriffslustige Hunde verteidigen zu können, bietet die Post ihren Angestellten ab sofort ein gratis Beißtraining an.

„Wir haben seit Jahren mit verletzten Postboten zu tun, die beim Verteilen der Briefe von Hunden angegriffen und gebissen wurden, während sie das Grundstück betreten“, so ein Sprecher. „Das führt langfristig dazu, dass sich immer weniger Menschen auf die Stelle des Postboten bewerben. Hier mussten wir also intervenieren.“



Aus diesem Grunde bietet die Post nun einen dreiwöchigen Beißkurs an. Hier lernen die Briefzusteller, wie sie sich dem Hund gegenüber den nötigen Respekt verschaffen und unverletzt den Berufsalltag meistern.

„Angst zeigen und weglaufen ist das verkehrteste, was man tun kann“, so Trainer Holger Barthels, der den Kurs leitet. „Stattdessen lernen die Teilnehmer, sich vor dem Hund aufzurichten, ihn anzuknurren und vor allem, ihm einen saftigen Biss zu verpassen, der nachhaltig wirkt und den der Hund nicht so schnell vergessen wird.“

Auch sei es wichtig, vorher klar das Revier zu markieren. „Deshalb raten wir Postboten, dass sie ihre persönliche Duftmarke an dem Briefkasten, der Wohnungstür und im Vorgarten hinterlassen.“
Anschließend sei es jedoch auch wichtig, mit dem Hund ein wenig zu trollen und ihm durch das Riechen an seinem Hintern zu zeigen, dass man das Tier dennoch respektiert und mag.

(JME/Foto: Dietmar Rabich, rabich.deEigenes Werk, CC-BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=39518049)

Ertstmals veröffentlicht am 1.8.16

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