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„So jemand gehört hinter Gitter“ – Uli Hoeneß schwer enttäuscht von Messi

Messi (links) wurde heute wegen Steuerhinterziehung verurteilt. Hoeneß (rechts) zeigt sich schwer enttäuscht vom argentinischen Superstar (wieder links).


Barcelona (EZ) | 6. Juli 2016 | Heute wurde bekannt, dass der argentinische Fußballstar Lionel Messi wegen Steuerhinterziehung verurteilt wurde. Für Ex-Bayern-Manager Hoeneß eine schwere Enttäuschung. Er fordert eine Gefängnisstrafe und appelliert an die Vorbildfunktion des Superstars.

Zwar wurde Messi zu 21 Monaten Gefängnis verurteilt, antreten muss er die Haft aller Wahrscheinlichkeit nach jedoch eher nicht, da sie unter zwei Jahren liegt.



Für Uli Hoeneß, ehemaliger Präsident des FC Bayern München, ein echter Skandal. „Der Mann gehört hinter Gitter“, so Hoeneß polternd. „Messi ist ein internationaler Superstar und ein Vorbild für Millionen Fans. So jemand hat es doch nicht nötig, Steuern zu hinterziehen.“

Er verstehe nicht, wie ein Fußballer, der Millionen verdient, den Staat betrügen könne. „Dafür sollte er büßen und zwar im Knast.“

Weiter beschwert sich der 64-Jährige über das spanische Rechtssystem, das für die Verurteilung Messis verantwortlich ist. „In Deutschland würde jemand mit so einem Vergehen völlig zu Recht für mindestens zwei Jahre eingesperrt werden. Aber in Spanien scheinen sie prominente Kriminelle noch zu bevorzugen. Eine Sauerei ist das!“

(BSCH/Foto: Links: L.F.Salas – https://www.flickr.com/photos/lluis-sbd/15371268926/, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=46273649; Rechts: Harald BischoffEigenes Werk, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=40595065)

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