„In drei Jahren“: Schäuble stellt neue Formel zum Renteneintrittsalter vor

21. April 2016 ·

Sind sich beim Thema Rente einig: Wolfgang Schäuble (links) und Angela Merkel.
Sind sich beim Thema Rente einig: Wolfgang Schäuble (links) und Angela Merkel.

Berlin (EZ) | Weil die Lebenserwartungen steigen, plädiert Finanzminister Schäuble (CDU) für einen späteren Rentenbeginn. Um die Bürger zu beruhigen und zu vermeiden, dass man alle paar Jahre wieder ein neues Eintrittsalter festsetzen muss, präsentierte Schäuble heute eine neue Formel. Diese lautet: „In drei Jahren gehen Sie in Rente!“

Die Lebensarbeitszeit soll sich an die Lebenserwartung anpassen. Deshalb glaubt Schäuble, dass das bisherige Renteneintrittsalter mit 67 nicht mehr lange ausreichen wird.



„Die Gesellschaft wird immer älter. Um die Kosten langfristig tragen zu können, müssen die Menschen auch entsprechend länger arbeiten.“

Deshalb präsentierte der Finanzminister heute Vormittag eine neue Renten-Formel, mit der seiner Meinung nach alle Bürger „sehr gut leben können sollten.“

„Wann immer sich ein Arbeitnehmer die Frage stellt, wann er in Rente gehen darf, lautet die Formel ‚In drei Jahren‘.“ Damit spare sich die Politik zukünftig weitere schwierige Auseinandersetzungen in der Renten-Debatte.



Ihm sei auch bewusst, dass die Bürger sehr sensibel auf dieses Thema reagierten, so Schäuble weiter. „Aber mit der neuen Formel können Arbeitnehmer wieder zuversichtlich und hoffnungsvoll nach vorne blicken.“ Es sei doch wunderbar, wenn selbst ein 21-Jähriger Aussicht auf Rente in drei Jahren habe.

Auf die abschließende Frage, wann denn Schäuble selbst gedenkt, seine wohlverdiente Rente zu genießen, antwortete dieser: „Na, in drei Jahren natürlich. Wann sonst?!“

(JME/Foto: Tobias Koch – OTRS, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=35569412)

Artikel erschien erstmals am 21.4.2016

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