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Kanzlerschaft ungültig: Merkel ist zu klein für das Amt

24. Februar 2016 ·

Auf dem ersten Blick nicht zu erkennen, doch Angela Merkel ist tatsächlich 1,8 cm zu klein für das Bundeskanzleramt.
Auf dem ersten Blick nicht zu erkennen, doch Angela Merkel ist tatsächlich 1,8 cm zu klein für das Bundeskanzleramt.

Berlin (EZ) | 24. Februar 2016 | Wie eine neue Messung ergab, ist Angela Merkels Kanzlerschaft ungültig. Die derzeitige Amtsinhaberin ist zu klein. Sie unterschreitet die Mindestgröße um ganze 1,8 cm.

Das hätte ungeahnte Folgen: Alle Entscheidungen der Kanzlerschaft Merkels wären damit ungültig und würden rückgängig gemacht werden, darunter zum Beispiel der Atomausstieg, die Anhebung der Mehrwertsteuer und die Entscheidung, Guido Westerwelle zum Außenminister zu ernennen.

Dabei wurde Angela Merkels Körpergröße zufällig aufgedeckt: Bei einem öffentlichen Termin letzte Woche in Berlin stand neben ihr ein Mann, der aufgrund seiner eigenen Größe Zweifel bekam, ob Merkel die Anforderungen erfüllt.

„Ich selber bin etwas klein geraten, nur 1,58 m groß,“ so der Unternehmer aus Freiburg. „Ich stand zufällig nur wenige Meter von der Kanzlerin entfernt und sah, dass sie sogar noch kleiner ist.“

Er sei kein ausgewiesener Merkelkritiker, aber „Ordnung muss ja sein“. Deshalb strengte er eine Neuvermessung der Regierungschefin an. Ein Gericht hatte das Verfahren im Eilverfahren durchgesetzt. Ein amtlicher Vermesser stellte dabei gestern fest, dass Merkel die Mindestgröße unterschreitet – um ganze 18 Millimeter.

Bei der Überprüfung stellte man zudem fest, dass sie bei ihrem Amtsantritt 2005 offenbar entgegen den Regeln in dicken Socken und Laufschuhen vermessen wurde. Dadurch kam sie sogar auf drei Millimeter mehr als gefordert.

Nun ist der Schock groß: Hat Merkel bewusst die Messung manipuliert? Wer wusste davon? Die Möglichkeit, dass sie im Laufe ihrer Amtszeit kleiner geworden sein könnte, ist medizinisch nicht haltbar, heißt es.

Jetzt wird es sehr unangenehm für die Regierung: Das Verfassungsgericht hat die Kanzlerschaft umgehend ausgesetzt und eine umfängliche Überprüfung angeordnet. Die Folgen wären allerdings fatal: Sämtliche Amtshandlungen – immerhin sitzt Merkel mittlerweile ihrem dritten Kabinett vor – wären ungültig und müssten rückgängig gemacht werden.

Unterdessen wurden auch Zweifel an einigen Bundesministern laut. So sollen etliche Ministerposten ebenfalls ungültig sein, weil die Amtsträger zu dick, zu grau, zu alt oder zu doof seien.

(JME/Foto: Tobias Koch – OTRS, CC BY-SA 3.0 de,)


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