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„Darüber wird man ja wohl noch lachen dürfen“ – AfD fordert Mindesthohn für Flüchtlinge

Berlin (EZ) | Die AfD sorgt einmal mehr für Diskussionen. In einem Gespräch mit dem STERN fordert AfD-Chefin Frauke Petry nun den Mindesthohn für Flüchtlinge. Es könne nicht angehen, dass man bei dem Thema Asylpolitik immerzu auf seine Worte achtgeben müsse und schnell unter Beschuss gerät. Ein bisschen Hohn und Spott in Bezug auf Flüchtlinge dürften ruhig auch mal sein.

Fordert den Mindesthohn für Flüchtlinge: Frauke Petry. Fordert den Mindesthohn für Flüchtlinge: Frauke Petry.

„Wir wollen die Flüchtlinge ja gar nicht diskreditieren und in einer Tour mies machen“, so Petry, „aber ein gesetzlicher Mindesthohn für Flüchtlinge – das sollte doch wohl drin sein.“

In ihrer Partei habe sie die Erfahrung gemacht, dass ein paar harmlose rassistische Witze durchaus gut ankommen. „Teilweise auch über die AfD hinaus.“ So soll AfD-Kollege Alexander Gauland vor einer Woche gemeinsam mit einigen CDU- und SPD-Politikern zusammengesessen und über die Asylpolitik gewitzelt haben. „Dem einen oder anderen Politiker ist da durchaus ein Lachen rausgerutscht, für das er sich jedoch unverzüglich bei seinen Parteikollegen entschuldigt hat.“ Sowas könne doch echt nicht angehen, so die AfD-Politikerin weiter.

Der gesetzliche Mindesthohn für Flüchtlinge könnte Petry zufolge so aussehen, dass einem Bürger pro Tag drei bis fünf Flüchtlingswitze zustehen sowie ein bis zwei harmlose rassistische Stammtischparolen.

(JME/Foto: Olaf Kosinsky – Own work, CC BY-SA 3.0 de, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=41397669)

Erstmals erschienen am 15.02.16

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