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Trump will Waterboarding wieder einführen, um auch künftig hasserfüllte Terroristen zu züchten

Donald J. Trump.


Washington, D.C. | 9. Februar 2016 | Präsidentschaftsbewerber Donald Trump hat angekündigt, Waterboarding „und andere schlimme Dinge“ wieder einzuführen. Denn: „Wir müssen selbst dafür sorgen, dass es auch künftig Menschen gibt, vor denen wir Angst haben müssen!“

„Im Moment gibt es noch genügend USA-Hasser und Terroristen, aber wir müssen auch selbst dafür was tun, dass der Nachschub nicht ausgeht,“ polterte Trump Samstagabend live im TV. „Obamas weiche Haltung im Nahen Osten wird irgendwann dafür sorgen, dass wir uns um Terroristennachwuchs Sorgen machen müssen!“ Daran hänge schließlich eine „riesige Industrie!“



Barack Obama verfügte gleich nach seinem Amtsantritt 2009, dass die amerikanischen Geheimdienste umstrittene und im Rest der Welt als Folter bezeichnete Verhörmethoden aufgaben. „Seitdem hat doch kaum jemand mehr Wut auf uns!“, schrie Trump.

„Wenn ich Präsident bin, dann werde ich das wieder einführen. Und viel, viel schlimmere Dinge noch dazu!“ Wie er machen sich zahlreiche Amerikaner schwermütige Gedanken, dass sie irgendwann keine Angst mehr vor ausländischen Terroristen haben müssen, wenn die USA keine unrechtmäßigen Gefangenen mehr machten und zudem noch gänzlich auf demütigende und verletzende Methoden der Behandlung verzichteten.

(BSCH/Foto: Gage Skidmore – https://www.flickr.com/photos/gageskidmore/5440002785, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=44474235)