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Aufatmen: Gesuchter Kölner Chemikalienkäufer wollte nur Drogen kochen, um Karneval zu überstehen

Immerhin hatte sich der Gesuchte selber auf dem Fahndungsbild wiedererkannt.


Köln (EZ) | 27. Januar 2016 | Aufatmen in Köln: Der gesuchte Chemikalienkäufer hat sich gestellt. Statt eine Bombe zu bauen, wollte er lediglich eine große Menge Drogen kochen, damit er die Karnevalstage unbeschadet übersteht.

Vergangenen Freitag hatte der Verdächtige große Mengen an explosionsfähigen Chemikalien in einem Baumarkt gekauft. Gestern veröffentlichte die Polizei Fahndungsfotos des arabisch aussehenden Mannes. Auch eine Absage des Rosenmontagsumzugs stand bereits aufgrund akuter Terrorgefahr im Raum.



Doch nun die große Erleichterung. Der Verdächtige stellte sich gestern freiwillig der Polizei und gestand, mit seinen Zutaten lediglich große Mengen an Drogen herstellen zu wollen. Grund: Nur so überstehe er den Kölner Karneval.

„Der Verdächtige versicherte uns glaubhaft, dass er sich für die Karnevalstage massiv betäuben wollte“, so ein Sprecher der Polizei. Demnach lebt der Mann bereits seit einigen Jahren in Köln. „Er berichtete von traumatisierten Zuständen jedes Jahr im Februar sowie Panikattacken und gewaltige Angst vor Clowns.“

Die Polizei kündigte an, den Mann heute wieder freizulassen. „Die Zutaten darf er natürlich behalten. Zudem haben wir ihm bereits einen größeren Kessel zur Herstellung von Crystal Meth ausgehändigt.“ Die Behörden werden nicht gegen ihn ermitteln; vielmehr werde der Vorgang wohl als Notwehr gewertet. Zumal er die Drogen nur für sich und seine Familie herstellen wollte.

(BSCH/Foto: Polizei Köln)

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