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Schluss mit Problemen: Sony präsentiert ersten elektrischen Flüchtling „Refuge-E“

20. Januar 2016 ·

Brüssel/Tokio (EZ) | 20. Januar 2016 | Er macht kaum Lärm, verursacht nur geringe Kosten, lässt sich abends abschalten, sieht aber aus wie ein gewöhnlicher Hilfesuchender: Der neue elektrische Flüchtling „Refuge-E“ von Sony soll die meisten Probleme mit Asylbewerbern lösen können. Der japanische Elektronikkonzern Sony hat sich etwas einfallen lassen, um die sogenannte Flüchtlingskrise in Europa in den Griff zu kriegen: Heute wurde ein elektrische Flüchtling vorgestellt.

„Man kann praktisch alles voreinstellen: Religion, Geschlecht, Alter, Lärmpegel und so weiter“, erklärte der Konzern. „Damit werden so ziemlich alle Probleme im Zusammenhang mit Flüchtlingen gelöst sein.“ Die Vorteile liegen auf der Hand: Wenn man nicht will, dass die Flüchtlinge vor Supermärkten lungern, stellt man sie einfach ab und legt sie in die Lagerhalle. Wenn die Kommune gerade kein Geld für Nahrungsmittel hat, deaktiviert man einfach den Hunger.

Außerdem kommt der Refuge-E einfach als normale Ladung mit dem Schiff oder per Flugzeug nach Europa. „Sie werden nicht im Meer ertrinken und für hässliche Bilder in den Nachrichten sorgen.“

„Wenn ein Land lieber Christen aufnehmen möchte, dann stellt man die entsprechende Religion ein. So einfach ist das. Man kann auch komplett auf Glauben verzichten, wenn man das besser findet.“ Bei der Bestellung kann man auch die Hautfarbe bestimmen und sich so seinen Wunschflüchtling konfigurieren. Alle elektrischen Asylbewerber sind feuerfest und halten harte Schläge und Fußtritte aus.

Erhältlich ist Refuge-E ab Februar; der Stückpreis soll deutlich unter den Kosten liegen, die ein herkömmlicher Flüchtling verursacht.

(BSCH)


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