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„Zum Glück war es mein Onkel und kein Ausländer“ – Vergewaltigungsopfer erleichtert

Symbolbild.


Hattingen (EZ) | 8. Januar 2016 | Die junge Frau, die letzte Woche in Hattingen vergewaltigt wurde, hat ihre Anzeige gegen ihren Onkel zurückgezogen. „Es hätte schlimmer kommen können,“ so die 17-Jährige. „Es hätten ja auch Moslems sein können.“

Mittlerweile hat sich die Frau sogar schon bei ihrem Onkel entschuldigt, dass sie ihn zunächst angezeigt hatte. „Ich war einfach neben der Spur. Jetzt weiß ich, dass ich ihm dankbar sein sollte. Denn in der Zeit, in der er mich vergewaltigte, hätte ja auch ein Muselmann oder sogar mehrere es tun können.“



Sie hatte die Situation falsch eingeschätzt, gibt sie nun zu. „Klar, anfangs war es nicht angenehm. Aber dann stelle ich mir vor, wie es gewesen wäre, wenn mich ein Moslem vergewaltigt hätte. Ekelhaft.“ Dann lieber ihr 55 Jahre alter Onkel, fügt sie hinzu. „Der ist zumindest kein Asylschmarotzer.“

Sie habe sich im Internet informiert, nachdem sie von den Übergriffen in Köln und anderen Städten gelesen hatte. „Scheinbar ist es so, dass Deutsche so etwas gar nicht machen. Ich denke, mein Onkel wollte mir nur zeigen, wie gern er mich hat.“

War die Polizei zunächst etwas irritiert, als die Schülerin sie um die Zurücknahme der Anzeige ersuchte, zeigt sie sich nun ebenfalls erleichtert. Eine Sprecherin sagte, dass nun glücklicherweise wieder Kapazitäten frei wären für die wichtigeren Dinge.

(JPL/Foto: „Polizeiwagen Hattingen“ von MaikMeidEigenes Werk. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons.)

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