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CSU fordert Obergrenze: Maximal 10 Männer sollen sich auf eine Frau stürzen dürfen

6. Januar 2016 ·

Kreuth/Berlin (EZ) | 6. Januar 2016 | Klingt drastisch: Die CSU möchte nach den Ereignissen von Köln eine Obergrenze für Massenbelästigung durchsetzen. Höchstens zehn Männer sollen demnach gleichzeitig eine Frau belästigen dürfen.Umgesetzt werden soll die Obergrenze sofort zur Karnevalszeit, so der CSU-Generalsekretär Andreas Scheuer heute am Rande der Klausurtagung in Kreuth. „Und: Natürlich gilt das dann auch für Deutsche und Bayern!“, so Scheuer.

Bislang gebe es eine solche Begrenzung nicht, was häufig zu Missmut beim Oktoberfest oder beim Karneval führte. „Viele Männer kamen gar nicht zum Zug, weil die Frau sozusagen schon besetzt war.“ Wenn jetzt auch noch die Flüchtlinge dazu kommen, müsse die Politik für Lösungen sorgen.

„Grapschen, Hintern tätscheln, unter den Rock greifen – das war bisher eine den betrunkenen Deutschen vorbehaltene Sitte,“ sagt die CSU nun. „Nach Köln wissen wir: Auch nüchterne Ausländer machen das gerne.“

Zwar freue man sich über den Integrationswillen, „aber auch Integration hat Grenzen.“

Künftig sollen Frauen sich beschweren dürfen, wenn zu viele Männer auf einmal auf sie zukämen. Ordnungsdienste und Polizisten seien dann angewiesen, die Frauen ernst zunehmen und nicht nur auszulachen.

Die Strafen für Erwischte sollen übrigens empfindlich sein und sich an der gängigen Karnevals- und Kirmespraxis orientieren : „Von Platzverweis bis Alkoholverbot ist alles möglich.“

(JPL/Foto: „Rheinufer Koeln bei Nacht“ by Winkit (Diskussion) – Self-photographed. Licensed under CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons.)


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„Köln ändert alles, heißt es aus der CSU. Selbst deutsche Begrapsch- und Belästigungsnormen.“

Posted by Eine Zeitung on Mittwoch, 6. Januar 2016

 


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