Wegen hoher Terrorgefahr: Werder Bremen fordert nachträgliche Absage des Wolfsburgspiels

Wolfsburg/Bremen (EZ) | 23. November 2015 | Das Bundesligaspiel am Samstag zwischen Werder Bremen und Wolfsburg hätte niemals stattfinden dürfen; zu hoch war die Anschlagsgefahr. Bremens Geschäftsführer Thomas Eichin fordert die nachträgliche Absage der Partie. Am Samstag fand in Wolfsburg ein Bundesligaspiel statt, das nie hätte stattfinden dürfen. „Um den Fußball geht es hierbei jetzt gar nicht,“ so Werder-Manager Thomas Eichin. Bremen kassierte stolze 6 Tore und verlor die Begegnung.

„An erster Stelle aber steht die Sicherheit der Zuschauer und der Spieler, und nach unseren Erkenntnissen war die nicht gewährleistet. Das Ergebnis interessiert uns gerade überhaupt nicht.“ Der Verein habe deutliche Hinweise darauf, dass die Sicherheitslage in Wolfsburg stark gefährdet war. „Das Spiel hätte nicht angepfiffen werden dürfen,“ so Eichin heute Mittag in Bremen.



Eine nachträgliche Absage der Partie wäre jetzt die einzig richtige Entscheidung. „Es geht auch darum, ein Zeichen gegen den Terror zu setzen,“ sagt der Geschäftsführer. Eichin zufolge wäre fahrlässig mit der Sicherheit der Zuschauer umgegangen.

Der VfL Wolfsburg teilte mit, man sei auch sehr für eine nachträgliche Verschiebung des Spiels. „Ohne ständige Angst im Nacken, jemand könnte auf der Tribüne eine Bombe zünden, hätten wir sicherlich das eine oder andere Tor mehr gemacht,“ so der Trainer Dieter Hecking.

(BSCH)