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„Ziel erreicht“: IS feiert Verschiebung des Schweiger-Tatorts

17. November 2015 ·

Ausschnitt aus dem ursprünglich für kommenden Sonntag geplanten Tatort mit Til Schweiger.
Ausschnitt aus dem ursprünglich für kommenden Sonntag geplanten Tatort mit Til Schweiger.

Hamburg (EZ) | 17. November 2015 | Nach den Anschlägen von Paris hat die ARD nun bekannt gegeben, den für kommenden Sonntag geplanten Tatort mit Til Schweiger auf nächstes Jahr zu verschieben. IS-Anhänger feierten diese Entscheidung und erklärten in einem offenen Brief, damit das Ziel ihrer ganzen Bemühungen erreicht zu haben.

„Mehr wollten wir ja gar nicht“, heißt es in dem Brief, der heute im Internet veröffentlich wurde. „Nichts war uns wichtiger, als die Veröffentlichung des Tatorts, der auch noch als Zweiteiler erscheinen sollte, mit allen Mitteln zu verhindern.“

Manchmal müsse man unbequeme und komplizierte Wege gehen, um sein eigentliches Ziel zu erreichen. „Wir haben uns die Handlung dieses Zweiteilers durchgelesen, dazu die Darsteller, bestehend aus einem miesen Schauspieler und einer nervigen Schlagersängerin. Das kann die ARD doch nicht ernsthaft ihren Zuschauern vorsetzen.“

Man überlege derweil, wie man die Ausstrahlung, die nun erstmal auf Januar verschoben wurde, komplett verhindern könne. Aber es seien bereits weitere „Überraschungen“ in Europa und den USA geplant, „sodass wir ganz zuversichtlich in die Zukunft blicken.“

Die Bundesrepublik reagierte unterdessen gemischt auf die Bekanntgabe des IS. Während sich einige Bürger darüber beklagten, nun vor der Terrororganisation eingeknickt zu sein, sprachen andere dem Islamischen Staat offen ihren Dank aus.

(JPL/Foto: © NDR/Gordon Timpen)


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