Deutsche-Bank-Angestellte gehen gegen kalten Kapitalismus auf die Straße

29. Oktober 2015 ·

Szenen wie diese spielen sich derzeit in Frankfurt ab (Symbolbild).
Szenen wie diese spielen sich derzeit in Frankfurt ab (Symbolbild).

Frankfurt a.M. (EZ) | 29. Oktober 2015 | Die Deutsche Bank muss sparen – 9.000 Mitarbeiter werden weltweit entlassen. Angestellte der Bank gehen nun gegen den „kalten, menschenverachtenden Kapitalismus“ auf die Straße.Entsetzen in der Belegschaft: Die Deutsche Bank macht ein Minus von rund 6 Milliarden Euro. Die Konzernleitung hat angekündigt, deswegen 9.000 Angestellte zu entlassen.

„Ein absolutes Unding,“ sagt einer, der nun um seinen Job fürchtet. Er wird, wie viele andere Kollegen, nun die Frankfurter Innenstadt lahmlegen und gegen den eiskalten Kapitalismus demonstrieren.



„Nicht auszuschließen, dass auch Steine fliegen werden, das eine oder andere Bonzenauto angezündet wird oder Straßen mit Mülleimern blockiert werden!“ Zehntausende werden erwartet, die ihren Unmut über das kapitalistische „Schweinesystem“ kundtun wollen.

Existenzen werden durch die Entscheidung der Bank zerstört werden, so die einhellige Meinung. „Aber daran denken die da wohl gar nicht, wie? Dass durch deren Sesselpupserei Menschen vor dem Nichts stehen, nicht wissen, wie sie ihre Villa finanzieren sollen, zwei bis drei Autos verkaufen müssen, unter Umständen gar auf ihr Erspartes zurückgreifen müssen – das ist den Bankern doch scheißegal!“

(JPL/Foto: „Blockupy Kundgebung und Demo in Frankfurt (16861646855)“ von Fraktion DIE LINKE. im BundestagBlockupy Kundgebung und Demo in Frankfurt. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons)



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