NACHRICHTEN

Schluss mit Shitstorms und IS-Propaganda: Gefahrenherd “Internet” wird abgeschaltet

(EZ) | 1. Oktober 2015 | Es war eine Frage der Zeit, bis die Wurzel allen Hasses angepackt wird. Nun haben Politiker aus aller Welt beschlossen, das Internet zu verbieten. Damit soll der Frieden auf der Welt wiederhergestellt werden. Online-Redaktionen laufen unterdessen Sturm gegen den Beschluss.

So sehen zukünftig die Fehlermeldungen aus, die man erhält, wenn man eine Internetseite sucht. So sehen zukünftig die Fehlermeldungen aus, die man erhält, wenn man eine Internetseite sucht.

In einer gemeinsam verfassten und unterschriebenen Resolution haben Politiker aus insgesamt 135 Staaten die Abschaffung des Internets beschlossen. Sie machen das World Wide Web für einen Großteil des Hasses und der Hetze verantwortlich, die aktuell auf dieser Welt herrschen.

“Der IS nutzt das Internet primär für seine Propaganda-Videos. Ohne diese wäre die Terrororganisation schon längst vernichtet und tausende Menschen würden noch leben”, heißt es u.a. in der Erklärung.

Doch auch die vielen Shitstorms gäbe es nicht ohne das Internet. “Hetze verbreitet sich beinahe ausschließlich über das Netz. Und jeder kann anonym Hassbotschaften verfassen. Dem müssen wir Einhalt gebieten.”

Natürlich habe das Internet auch seine guten Seiten, heißt es weiter. Man werde Online-Versandhandel, herunterladbare Songs, Katzenvideos und Pornos sicher schmerzlich vermissen. “Aber der Friede auf der Welt geht einfach vor. Da müssen wir so manches Opfer bringen.”

Unterdessen laufen vor allem Online-Nachrichtendienste Sturm gegen die Abschaffung. “Wir leben von unserer Zeitung”, so ein Chefredakteur der EZ verzweifelt. “Wie sollen wir bitte die Mitarbeiter bezahlen und über die Runden kommen, wenn uns regelmäßige Monatseinnahmen von 75 is 80 Euro entgehen?!” Die Redaktion kündigt einen Hungerstreik an.

Um 0 Uhr heute Nacht, New Yorker Zeit, soll das Internet weltweit feierlich abgeschaltet werden.

(BSCH/Bild: EZ-Media)

"BER-Beleidigung" - Witze über Berliner Flughafen stehen nun unter Strafe
Irre Hassprediger verteilen Gratis-Propaganda an alle Haushalte

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*