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Stefan Raab lässt in Live-Show Publikum entscheiden, welche Mitarbeiter gehen müssen

24. Juni 2015 ·

Köln (EZ) | 24. Juni 2015 | Weil Stefan Raab seine TV-Karriere beenden wird, müssen etwa 80 Mitarbeiter der Produktionsfirma Brainpool das Unternehmen verlassen. Welche das genau sein werden, wird in einer Live-Show an Heiligabend vom Publikum entschieden.Es wird ein würdiger Abschied von der Mattscheibe: Stefan Raab wird am Heiligen Abend seinen letzten TV-Auftritt haben. Das gab sein Haussender Pro Sieben heute bekannt. In der großen Live-Show wird vom Publikum per SMS und Anrufe entschieden, welche der knapp 160 Mitarbeiter der Produktionsfirma Brainpool ihre Arbeitslätze räumen müssen.

„Wir werden die Hälfte der Kollegen vor die Tür setzen müssen, weil Stefan Raab nun mal ab 2016 nicht mehr fürs Fernsehen arbeiten wird,“ so Geschäftsführer Wolfgang Link. „Sendungen wie „Schlag den Raab“, „TV Total“ oder die „Wok-WM“ werden nicht mehr produziert werden.“

In der Show werden alle Mitarbeiter des Unternehmens außer der Geschäftsführung gegeneinander antreten und lustige Spiele absolvieren. Am Ende wird das Publikum entscheiden, welcher der Redakteure, Kameramänner, Aufnahmeleiter etc. zum Jahresende seinen Schreibtisch verlassen muss.

Die Teilnehmer freuen sich bereits auf die große Show. „Das ist wieder so eine typische Raab-Idee“, so ein Redakteur, der seit 2001 für TV Total arbeitet. Er hoffe natürlich, dass er am Ende bleiben darf, aber wenn nicht, dann „war es auf jeden Fall wieder ein geiler Fernsehabend!“.

Moderiert werden soll die Sendung von Show-Praktikant Elton, der ebenfalls am Ende der Sendung vom Publikum abgewählt werden kann.

Stefan Raab wird nicht nur selbst an einigen Spielen teilnehmen, er wird am Ende der Show auch höchstpersönlich die Kündigungsunterlagen an die ausgeschiedenen Mitarbeiter verteilen.

Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen: der Mitarbeiter mit den meisten Stimmen erhält sogar eine Abfindung.

(JPL/Foto: „Stefan Raab“ von Daniel KruczynskiStefan Raab. Lizenziert unter CC BY-SA 2.0 über Wikimedia Commons.)


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