CDU-Studie: Schwule nehmen normalen Männern die Frauen weg

4. Juni 2015 ·

Der pure Alptraum: ein Mann liegt mit einer unrasierten Frau im Bett.
Der pure Alptraum: ein schwuler Mann liegt mit einer unrasierten Frau im Bett.

Berlin (EZ) | 4. Juni 2015 | Gegner von homosexuellen Lebensweisen haben ihre kategorische Ablehnung endlich mit einer Studie untermauen können. Demnach nähmen „Schwule den normalen Männern die Frauen weg.“Homosexuellenkritiker haben endlich ein wissenschaftlich fundiertes Instrument zur Hand, um der andauernde „Verliberalisierung“ der Gesellschaft etwas entgegenzusetzen.

Ein Konsortium von Schwulengegnern, darunter Politiker und vor allem Politikerinnen der Unionsparteien und katholische Würdenträger, haben eine Studie in Auftrag gegeben, die „etwas Handfestes gegen krankhaft homosexuell lebende Männer“ herausfinden sollte. Heute Vormittag wurde das Ergebnis der Öffentlichkeit vorgestellt.



Auf mehr als 500 Seiten begründet die Untersuchung stichfest, dass von Schwulen eine immense Gefahr für die heterosexuelle Mehrheit hervorgeht. „Wir können anhand vieler Daten und Interviews belegen, dass Schwule uns normalsexuellen Männern die Frauen wegnehmen. Auf kurz oder lang wird es dadurch zu einem Fortpflanzungsengpass kommen, der schlussendlich das Rentensystem kollabieren lassen wird,“ sagt der Leiter der Studie.

„Damit ist klar, dass dies nicht nur ein unbegründetes Vorteil ist, sondern eine durchaus berechtigte Sorge der hässlichen Mehrheit der deutschen Männer,“ heißt es weiter.

Die Verfasser warnen deshalb eindrücklich davor, Schwulen noch mehr Rechte zu geben. Im Gegenteil, so der Tenor, sollten Krankenkassen ermutigt werden, homosexuellen Männern Behandlungsmethoden anzubieten und zu finanzieren. Dafür sollten auch alle Männer verpflichtet werden, ihre sexuelle Neigung mitzuteilen.



(JPL/Foto: „Gay Couple togetherness in bed 01“ von rt69 on flickr.comPhotograph on Flickr. Lizenziert unter CC BY 2.0 über Wikimedia Commons.)

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