Nach Ende des NSA-Spähprogramms: Terroristen freuen sich, Anschläge endlich wieder über Telefon planen zu können

Washington, D.C. (EZ) | 1. Juni 2015 | Nachdem die Erlaubnis für das NSA-Spähprogramm gestern Nacht abgelaufen ist, haben sich zahlreiche in den USA ansässige Teroristen bereits zu Telefonaten verabredet, um ausführlich über neue Anschläge zu sprechen. Das Innenministerium rechnet allein mit rund 250 Attentaten in den kommenden zwei Tagen.

Der Republikaner Rand Paul verhinderte eine rechtzeitige Verlängerung des Geheimdienstgesetzes, sodass die Sammlung von Telefondaten durch die NSA vorerst gestoppt wurde. Bis ein neues Gesetz verabschiedet wird, können einige Tage vergehen.



Zahlreiche potentielle Terroristen zeigten sich erfreut über diesen Umstand. Ein in den USA lebender Schläfer gab zu, nun endlich wieder „auf die leichte Art“ neue Attentate in den USA planen zu können.

Allein für heute Nachmittag haben sich mehrere Terroristen zu einer Telefonkonferenz verabredet. „In den vergangenen Jahren war die Kommunikation etwas schwer und viele Pläne mussten aufgrund von Missverständnissen wieder verworfen werden“, so ein Sprecher des US-Terroristenverbandes (USTV). „Deshalb planen wir durchaus einige Stunden ein, um konkrete Umsetzungsmöglichkeiten diskutieren zu können.“

Die US-Regierung reagiert unterdessen besorgt bis panisch auf das vorübergehende Datenspeicherungsverbot.  Innenministerin Sally Jewell befürchtet bis zu 250 neue Terroranschläge innerhalb der kommenden zwei Tage. „Es ist deshalb umso wichtiger, dass wir unverzüglich das Geheimdienstgesetz neu verabschieden“ so die Ministerin aus ihrem Sicherheitsbunker heraus.



(JME/Foto: www.elbpresse.de – Eigenes Werk. [Lizenziert unter CC-BY-SA 4.0 über Wikimedia Commons])