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Geklaute BND-Wasserhähne in Brandschutzanlage des BER wieder aufgetaucht

5. März 2015 ·

Der Neubau des BND in Berlin wurde Opfer eines Diebstahls. Zu allem Überfluss stellte man bei dem Wasserschaden auch noch fest, dass das Gebäude falsch herum aufgebaut wurde. Der Bund der Steuerzahler ist einmal mehr alarmiert.
Der Neubau des BND in Berlin wurde Opfer eines Diebstahls. Zu allem Überfluss stellte man bei dem Wasserschaden auch noch fest, dass das Gebäude falsch herum aufgebaut wurde. Der Bund der Steuerzahler ist einmal mehr alarmiert.

Berlin (EZ) | 5. März 2015 | In Berlin entsteht zurzeit das neue Hauptquartier des BND – die streng bewachte Baustelle wurde aber nun Opfer eines Diebstahls: dutzende Wasserhähne wurden geklaut. Der Fall wurde schnell aufgeklärt – Ermittler fanden die Wasserhähne im Flughafen BER wieder, wo sie Teil der Brandschutzanlage wurden. Der Neubau des Bundesnachrichtendienstes im Herzen Berlins ist die vermutlich bestgesicherte Baustelle in ganz Deutschland. Dennoch gelang es in der Nacht einigen bis dato Unbekannten, in das Gebäude einzudringen und mehrere Wasserhähne zu stehlen. Daraufhin kam es zu einem Wasserschaden in Millionenhöhe.

Wer die Wasserhähne entwendete, ist zwar noch unklar. Aber die Taskforce „Schwimmbad“ – eine Einheit aus BND, Polizei und Staatsschutz – begann sofort mit den Ermittlungen. Fündig wurden sie schon bald auf der Baustelle des neuen Großflughafens südlich von Berlin. „Der Verdacht lag nahe – immerhin gibt es dort schon ewig ein Problem mit der Brandschutzanlage,“ so ein Sprecher der Taskforce.

Die Wasserhähne wurden inzwischen bereits verbaut und bilden nun die Grundlage für den Feuerschutz des Flughafens. „Sie eignen sich hervorragend – keine Probleme mehr. Sie tun, was sie sollen, lassen Wasser herausfließen, wenn man sie aufdreht. Was will man denn mehr?“, wird ein Bauarbeiter zitiert.

Bislang habe man viel zu kompliziert gedacht, so der Mann. „Und vor allem auch viel zu teuer.“ Die Probleme beim Brandschutz sind die Hauptursache für die allmonatlichen Verschiebungen der Eröffnung des BER. „Und die Kollegen von Geheimdienst haben echt Spitzenwasserhähne verbaut, Hut ab!“

Er selber habe aber nichts mit dem Einbruch beim BND zu tun, betont er. „Aber viel günstiger kommt man ja wirklich nicht an gute Qualitätsware.“

(JPL/Foto: „Bnd-gebaeude-berlin“ von Simon – Pierre Krautkrämer – 48° 3′ 49″ N, 11° 31′ 46″ O. Lizenziert unter CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons – http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bnd-gebaeude-berlin.jpg#mediaviewer/File:Bnd-gebaeude-berlin.jpg)


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