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Hinrichtung zum zweiten Mal verschoben: Todeskandidatin nimmt sich selbst das Leben

Atlanta (EZ) | 3. März 2015 | Nachdem die Hinrichtung der zu Tode verurteilten US-Amerikanerin Kelly Renee Gissendaner erneut verschobene wurde, weil das Gift angeblich trüb war, hat sich die 47-Jährige nun selbst das Leben genommen.

Normalerweise sollte Kelly Renee Gissendaner bereits vergangene Woche durch die Giftspritze sterben, doch aufgrund von schlechtem Wetter wurde die Hinrichtung in letzter Sekunde abgesagt und auf den 2. März verschoben. Gestern nun der erneute Abbruch, nachdem das Gift trüb ausgesehen haben soll. “Es bestand die Gefahr, dass es schädlich war und die Verurteilte daran hätte sterben können”, so ein konsultierter Apotheker.

Der seelische Druck wurde Gissendaner offenbar zu viel, denn wie CNN heute berichtet, nahm sich die 47-Jährige am Abend selbst das Leben. Ein Gefängniswärter fand sie am Abend erhängt in ihrer Zelle.

“Wir bedauern zutiefst, dass Mrs. Gissendaner sich zu diesem drastischen Schritt entschieden hat”, so eine Sprecherin. Man hätte ihr gerne ein drittes Mal eine letzte Henkersmahlzeit serviert.

(JME/ Foto: Screenshot Guardian)

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