Schäuble fordert Rückzahlung von Griechenland für deutschen Kredit zum Bau der Akropolis

10. Februar 2015 ·

Finanziert von deutschen Urvölkern? Die Akropolis in Athen.
Finanziert von deutschen Urvölkern? Die Akropolis in Athen.

Berlin/Athen (EZ) | 10. Februar 2015 | Nachdem die griechische Regierung unter Alexander Tsipras Deutschland auffordert, einen aus dem Zweiten Weltkrieg entstandenen Zwangskredit zurückzuzahlen, ließ die Bundesregierung heute mitteilen, dass noch Restschulden aus der vor über 2.470 Jahren gebauten Akropolis in Athen übrig seien. Demnach sollen Kelten und Germanen den Bau um 460 v.Chr. finanziert haben.

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) erklärte heute Vormittag, dass ein „altes, aber noch sehr gut erhaltenes“ Stück Papyrus aufgetaucht sei, auf dem klar geschrieben stehe, dass „irgendwelche keltischen und germanischen Stämme“ den Griechen Geld zum Bau der Akropolis geliehen hätten. Dies sei so um 460 v. Chr. gewesen.



„Wir sind gerade dabei, einen angemessenen Umrechnungskurs zu entwickeln, aber es werden schon mehrere Millionen Euro sein“, so Schäuble.

Man sei selber überrascht, dass offenbar deutsche Vorfahren am Bau der bekannten griechischen Stadtfestung beteiligt gewesen waren, aber „es steht da ganz klar schwarz auf Braun geschrieben“, so der Finanzminister, der ferner erklärte, das uralte Beweisdokument sicher in seinem Büro aufzubewahren und somit bedauerlicherweise nicht live präsentieren zu können.

Schäuble bot jedoch an, die Sache auf sich beruhen zu lassen, wenn Griechenland wiederum „nicht länger auf dem Zwangskredit aus dem Zweiten Weltkrieg herumreitet. “



(JME/Foto: „Attica [CC BY-SA 3.0 über Wikimedia Commons]

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