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Zur Rettung des Abendlandes: Vatikan erlaubt Pegida-Anhängern Verhütungsmittel und Abtreibungen

6. Januar 2015 ·

Papst Franziskus hat eine Idee, wie man die Kultur des Abendlandes retten kann.
Papst Franziskus hat eine Idee, wie man die Kultur des Abendlandes retten kann.

Dresden/Rom (EZ) | 6.  Januar 2015 | Der Vatikan teilt mit, dass Papst Franziskus lange genug dem Treiben in Dresden zugeschaut habe und nun zu drastischen Schritten greifen wolle, um abendländische Kulturwerte zu wahren. Als erster Schritt sollen die Pegida-Anhänger ermutigt werden, sich nicht weiter fortzupflanzen.
Auch der Papst sieht sich in der Plicht, die abendländische Kultur zu erhalten. Pegida-Anhängern soll deshalb der Gebrauch von Verhütungsmitteln gestattet werden, damit sie sich nicht ungehindert vermehren.

Die Entscheidung von Franziskus trifft auf viel Zustimmung innerhalb der Kirche und wird von allen Kardinälen und Bischöfen mitgetragen. Nebenbei bedeutet die Maßnahme die teilweise Abkehr einer uralten katholischen Doktrin.

Mit dem verzweifelt anmutenden Schritt erhofft sich der Vatikan einerseits, dass die montäglichen „Spaziergänge“ in Dresden und andernorts ausbleiben und die Menschen sich stattdessen „Zuhause oder im Puff vergnügen“. Auf der anderen Seite soll verhindert werden, dass die Anhänger der Pegida-Bewegung sich fortpflanzen und ihre „kümmerlichen Reste von Geist“ an mögliche Nachkommen weitergeben.

Zudem wird das Abtreibungsverbot gelockert. Vor allem Pegida-Unterstützer sollen ermutigt werden, Schwangerschaften abzubrechen. Der Papst schlägt vor, dass Abtreibungen bis zum 9. Monat erlaubt sein sollen. Ärzte und Krankenhäuser sollten „da einfach mal ein Auge zudrücken und einfach machen“.

(JPL/Foto: „Francisco (20-03-2013)“ von Presidência da Republica/Roberto Stuckert Filho – Agência Brasil. Lizenziert unter CC BY 3.0 br über Wikimedia Commons.)


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