Nordkorea präsentiert nach 40-tägigem Mästen endlich geeigneten Doppelgänger von Kim Jong-un

Pjöngjang (EZ | 14. Oktober 2014 | Knapp 40 Tage brauchten die nordkoreanischen Behörden, um einen ausgemergelten Nordkoreaner – der abgesehen von der Körperfülle dem Diktator Kim Jong-un sehr ähnlich sieht – endlich so sehr zu mästen, dass er als Kims Doppelgänger durchgehen kann.

„Es war schon nicht leicht, einen Nordkoreaner in Kims Alter zu finden, der dem Großen Führer ähnlich sieht,“ so ein Sprecher der Volksrepublik Korea heute Morgen nach der Vorstellung des neuen Doppelgängers. „Aber einen Nordkoreaner zu finden, der auch noch in etwa dieselben körperlichen Merkmale mitbringt, war schier unmöglich.“



„Bekanntlich setzen nordkoreanische Männer um die 30 in der Regel kaum Fett an,“ ergänzte der Offizier, „nicht, weil sie nicht genug zu essen hätten. Nein, Nein. Sondern weil sie so hart für das Wohlergehen des Volkes arbeiten. Sie kriegen genug zu essen. Wirklich. Aber sie arbeiten hart. Sehr hart. Der Große Führer auch, niemand arbeitet härter als er, aber er braucht seinen Körperumfang, um sein gigantisches Gehirn mit Energie zu versorgen.“

Die „heldenhaften Behörden“ seines Landes hätten in den letzten 40 Tagen einen geeigneten Mann mit ausreichend fettreichem Essen gestopft, um ihm die angemessene Körperfülle zu verschaffen. „Das war nicht so einfach, weil wir aufgrund der Sorge um die Gesundheit unseres Volkes keine fetthaltigen Produkte importieren.“ Am Ende hat sich der „unmenschliche Aufwand“ endlich gelohnt. „Unsere Wissenschaftler setzten dafür Pommes, Hamburger, Chips, Milch, Pfannkuchen, Schokolade und andere Dinge ein.“ Mehrere Nordkoreaner verzichteten „vollkommen freiwillig für das große Ziel auf ihre Nahrungsmittelration und starben den heldenhaftesten aller Tode.“

In der Erklärung, die ausschließlich für die nichtnordkoreanische Öffentlichkeit bestimmt war, wurde weiter mitgeteilt, dass Kim Jong-un mitnichten eliminiert wurde, wie im Westen spekuliert wird. „Er befindet sich an einem sicheren Ort.“ Sein Doppelgänger solle den „imperialistischen Westen“ verwirren und in die Irre führen.



(JPL/Foto: Volksrepublik Korea Press Service)