NACHRICHTEN

FIFA vergibt Weltmeisterschaft 2026 an den Islamischen Staat (IS)

Zürich (EZ) | 24. September 2014 | Die FIFA hat heute ohne großes Geplänkel die Fußball-WM 2026 an den Islamischen Staat vergeben. FIFA-Chef Joseph Blatter zeigte sich vor allem beeindruckt vom vielen Geld, der Überzeugungskraft des IS und von den "vielfältigen Möglichkeiten, die der IS der FIFA" bieten kann.

Schon bald Ausrichter einer Fußball-WM: der Islamische Staat. Schon bald Ausrichter einer Fußball-WM: der Islamische Staat.

Eigentlich nicht so sehr überraschend, dennoch kam die Vergabe der Fußballweltmeisterschaft in den Islamischen Staat für viele aus dem Nichts. Zumindest ein ordentliches Verfahren hätten einige Beobachter der FIFA zugetraut. Darauf hat Joseph Blatter aber nach eigenen Angaben ganz bewusst verzichtet: „Das glaubt uns doch eh kein Mensch mehr, dass wir da jahrelang herum überlegen und am Ende dem geeignetsten Bewerberland die Ausrichtung einer WM anvertrauen,“ so Blatter heute morgen in der FIFA-Zentrale in Zürich.

Schon 2026, nur vier Jahre nach der (geplanten) WM im Wüstenstaat Katar, wird das Spektakel also wieder im nahen Osten stattfinden. „Allerdings haben uns die Vertreter des IS glaubhaft versichert, dass das junge Land bis dahin durchaus etwas größer sein wird. Einige Spiele werden also auch in gemäßigten Klimazonen ausgetragen werden wie der Türkei oder Frankreich,“ so der Weltfußballverband.

Blatter zeigte sich in seiner Begründung beeindruckt von den „unglaublich vielfältigen“ Argumenten, die der Islamische Staat in persönlichen Gesprächen vorbrachte. Kritik, er hätte sich schmieren lassen, lässt er nicht gelten: „Für alles gibt es glaubwürdige Belege.“

Spielorte werden derzeit gesucht. Die Stadien in Damaskus und in Bagdad seien größtenteils intakt; andere Orte wie Beirut, Riad, Tel Aviv und Athen bedürfen größerer Umbaumaßnahmen. Bis 2026 aber sollte alles erledigt sein, so die FIFA.

(JPL)

"Wir haben gerade einen Lauf": Obama bereitet Militärschlag gegen Ebola vor
Verwirrung um neuen Zehner: Deutsche halten schlecht gemalten "10 Euro"-Schein für neue offizielle Banknote

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.