NPD gibt nichtwählenden Ausländern Schuld für schlechtes Abschneiden bei Sachsen-Wahl

Dresden (EZ) | 1. September 2014 | Mit 4,9% der abgegebenen Stimmen wurde die NPD bei der gestrigen Landtagswahl nicht wieder ins Parlament gewählt. Die Spitze der Partei gibt „den Ausländern“ die Schuld, weil die sie gestern nicht gewählt hätten.

Der Spitzenkandidat der sächsischen NPD, Holger Szymanski, ist außer sich vor Wut. Bei der Landtagswahl am gestrigen Sonntag verpasste seine Partei den Wiedereinzug ins Parlament nur sehr knapp: laut Wahlleiter erhielt die NPD 4,95% aller Stimmen.



Szymanski hat die Schuldigen für das Debakel schon ausgemacht: „Die ausländischen Wahlberechtigten haben uns boykottiert! Wir erhielten kaum Stimmen von Schwarzen, Türken, Palästinenensern, Afghanen und wie sie alle heißen!“ Was am meisten wurmt: „Hätten alle Juden im Land Sachsen für uns gestimmt, wären wir wieder im Landtag! Aber klar, von denen kann man ja nichts anderes erwarten.“

Die NPD will die Niederlage nicht einfach auf sich sitzen lassen. „Ich hoffe, dass nun auch der letzte aufrechte Bürger kapiert, was die Ausländer hier anrichten mit ihrem ganzen Verhalten.“

Szymanski plant nun, den Wahlausgang anzufechten und vor Gericht zu ziehen. „Es kann nicht sein, dass die Ausländer in unser Sozialsystem einziehen und dann nicht mal den Anstand haben, ordentlich wählen zu gehen.“



„Bei den zu erwartenden Neuwahlen,“ so der NPD-Vorsitzende, „werden wir Plakate und Flyer mehrsprachig drucken.“

(JPL)

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