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Gericht erlaubt Cannabis-Anbau: Zahl der Schwerkranken innerhalb weniger Stunden um 500% angestiegen

22. Juli 2014 ·

Der Cannabisanbau für Schmerzkranke ist heute offiziell genehmigt worden.
Der Cannabisanbau für Schmerzkranke ist heute offiziell genehmigt worden.

Köln (EZ) | 22 Juli 2014 | Ein Kölner Gericht hat heute entschieden, dass schmerzkranke Menschen zuhause Cannabis für therapeutische Zwecke anbauen dürfen. Zeitgleich berichten Ärzte im gesamten Bundesgebiet von einem ungewöhnlichen Massenansturm auf Arztpraxen und Krankenhäuser. Tausende Patienten sollen über kaum aushaltbare Schmerzen geklagt haben. Mediziner stehen vor einem Rätsel.

Weil der Kauf von Cannabis-Blüten in der Apotheke für viele chronisch kranke Schmerzpatienten bisher sehr teuer war, entschied nun ein Gericht, dass auch der Eigenanbau von Cannabis in Einzelfällen erlaubt ist.

Das Urteil scheint genau zur richtigen Zeit gekommen zu sein, denn nur wenige Minuten später waren viele Arztpraxen und Krankenhäuser in der gesamten Bundesrepublik plötzlich überfüllt.

„Sowas habe ich noch nie erlebt“, so ein Mediziner aus Berlin. „Gegen Mittag wird es in meiner Praxis für gewöhnlich eher ruhiger, doch mit einem Mal standen plötzlich über 150 Patienten vor unserer Tür.“ Alle hätten so ziemlich dasselbe behauptet: Sie seien chronisch krank und hätten unheimlich starke Schmerzen.

„Viele konnten gar nicht genau einordnen, wo es ihnen schmerzt. Sie schrien nur, dass wir ihnen endlich ein entsprechendes Rezept für Cannabisblüten ausstellen sollten“.

Auch in etlichen anderen Städten soll die Zahl der chronisch Schmerzkranken auf über 500 Prozent angestiegen sein. Eine Erklärung gibt es bisher noch nicht. Experten schließen jedoch nicht aus, dass das Wetter und die derzeit sehr hohen Temperaturen in ganz Deutschland Schuld an den vielen schwerkranken Menschen sein könnte.

(JME/Foto: Cannabis sativa [CC BY-SA 3.0])


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