Angst vor Anschlägen: USA verbieten Mitnahme von „lebenden Menschen“ im Flugzeug

Washington, D.C. (EZ) | 7. Juni 2014 | Die USA haben noch einmal die Sicherheitsvorkehrungen für Flugreisende verschärft. Aus Furcht vor Terroranschlägen verbietet die Regierung künftig bei bestimmten Direktflügen aus Europa die Mitnahme von lebenden Passagieren.
Erst am Wochenende wurde bekannt, dass die USA Handys mit leerem Akku im Flugzeug verbieten wollen. Die Behörden fürchten die Mitnahme von Attrappen, in denen sich Sprengsätze oder andere gefährliche Gegenstände befinden könnten.

Heute teilte die US-Regierung mit, dass man noch einen Schritt weitergehen will. Demnach soll zukünftig komplett auf lebende Passagiere in Flugzeugen verzichtet werden. Wie ein Sprecher betonte, stehe die Sicherheit der Menschen an oberster Stelle. „Um diese zu garantieren und zu vermeiden, dass irgendwelche Sprengsätze mit ins Flugzeug geschleust werden, sollen sich zukünftig nur noch die Piloten und die Flugbegleiter an Bord der Maschinen befinden.“



Aus diesem Grunde müssen sich die Passagiere bei den Sicherheitskontrollen demnächst einem Lebendigkeitstest unterziehen. „Es ist ganz einfach: Atmet der Passagier und ist am Leben darf er leider nicht mitfliegen. Ist er tot, darf er einsteigen und in die Staaten reisen“, so der Sprecher.

Die neuen Sicherheitsmaßnahmen hätten laut US-Regierung sogar einen angenehmen Nebeneffekt und würden die Kosten erheblich senken. Denn anstatt hochmoderner teurer Technik soll demnach künftig ein handelsübliches Stetoskop für die Flugzeugkontrollen ausreichen.

(JME/Foto: Joel Solomon [CC BY 2.0])