Primark-Kundin findet Chinesen in Primark-Kleidung

26. Juni 2014 ·

Die irische Bekleidungskette Primark steht wegen Chinesen erneut in der Kritik.
Die irische Bekleidungskette Primark steht wegen Chinesen erneut in der Kritik.

Dublin (EZ) | 26. Juni 2014 | Die Billigkleidungskette Primark kommt nicht aus den Schlagzeilen: in den vergangenen Tagen fanden Kunden in die Kleidung eingenähte Botschaften von chinesischen Arbeitern, die sich über die Arbeitsbedingungen beschwerten. Heute der nächste Skandal: eine Kundin fand angeblich einen Chinesen in Primark-Kleidung.Eine Kundin der Bekleidungskette Primark will in einer Filiale des irischen Unternehmens einen Chinesen gefunden haben. Das teilte die Frau heute Mittag der Presse mit. „Nachdem schon zwei Mal Kundinnen Botschaften von chinesischen Arbeitern gefunden haben, die in die Kleidung eingenäht war, hielt ich es für meine Pflicht, meine Entdeckung öffentlich zu machen,“ so die Schnäppchenjägerin heute in London.

Ihren Angaben zufolge fand sie den Chinesen, als sie am Morgen im Primark in London war. „Da, ganz plötzlich, kam mir der Chinese entgegen – von Kopf bis Fuß in Primark-Klamotten gekleidet!“ Sie verständigte daraufhin die Filialleitung, die den offenbar etwa 40 Jahre alten Mann in ihre Obhut nahm. Primark erklärte, den Fall restlos aufklären zu wollen.



Der Chinese erklärte in fehler- und akzentfreiem Englisch, dass er schon seit seiner Geburt in England lebte und im Übrigen japanischer Herkunft sei. Er gehe gerne zu Primark, weil es dort günstige Kleidung und Accessoires gebe. Britische Medien echauffieren sich nun über die Arroganz des Unternehmens, denn offensichtlich würden nicht nur chinesische Lagerarbeiter ausgebeutet. Auch im Westen lebende Chinesen könnten sich von ihrer Arbeit Lohn keine vernünftigen Klamotten leisten.

Es ist damit schon der dritte Fall in dieser Woche, der mit Chinesen und Primark zu tun hat.

(BSCH)



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