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Reaktionen auf Deutschland-Sieg: Kämpfe im Irak beendet und Russland beliefert Ukraine weiter mit Gas

Tausende Fans in Deutschland, aber auch in vielen anderen Ländern, feierten gestern das großartige 4:0 gegen Portugal.


Bagdad/Moskau (EZ) | 17. Juni 2014 | Nach dem grandiosen 4:0-Sieg der Deutschen Nationalmannschaft gegen Portugal bei der Weltmeisterschaft in Brasilien, zeigt sich auch der Rest der Welt schwer beeindruckt. Aus Respekt vor der großartigen Leistung kündigte die Terrorgruppe ISIS bereits an, die Kämpfe im Irak umgehend einstellen und sich zurückziehen zu wollen. Russland hingegen bestätigte, die Ukraine vorerst kostenlos wieder mit Gas zu beliefern.

Es war ein mehr als gelungener Auftakt der deutschen Nationalmannschaft bei der WM. Mit einem hochverdienten 4:0 Sieg gewann das Team gegen chancenlose Portugiesen. Vor allem Thomas Müller überzeugte mit seinen drei Treffern.



Doch nicht nur die nationale Presse huldigt dem Team von Jogi Löw. Auch international hat das Spiel für Euphorie gesorgt. Die seit Wochen anhaltenden Machtkämpfe im Irak wurden heute Vormittag für beendet erklärt. Ein Sprecher der ISIS-Kämpfer sagte, man wolle sich wieder zurückziehen und nicht länger um irgendwelche Gebiete kämpfen. Für die vielen Toten entschuldigte er sich und betonte „Wir wussten vor dem Spiel nicht was Teamgeist, Rücksicht und pure Freude bedeutet.“ Man wolle nun gemeinsam mit dem Militär, den Sunniten, Schiiten und allen anderen Irakern den wunderbaren Sieg der Deutschen feiern.

Auch im Konflikt zwischen Russland und der Ukraine kehrt nach dem WM-Spiel von gestern wieder etwas Ruhe ein, nachdem sich Putin heute mit Poroschenko traf und versprach, weiterhin „so viel Gas wie nur möglich“ an die Ukraine auszuliefern. Zu den Zahlungskonditionen sagte Russlands Präsident: „Was ist schon Geld im Vergleich zu so wunderbaren schönen und fröhlichen Emotionen, die das deutsche Team gestern ausgelöst hat?!“

Auch etliche andere Staaten reagierten auf den unterhaltsamen Fußballabend. Nordkoreas Machthaber Kim Jong-un kündigte für Herbst freie Wahlen und ein Ende seiner Diktatur an. Millionenschwere Großkonzerne weltweit spendeten insgesamt 41 Milliarden Dollar an Hilfsprojekte in Afrika. Und in Peking tauchte völlig überraschend die seit Monaten vermisste Maschine des Malaysia-Airlines-Flugs MH370 mit 239 unversehrt gebliebenen Passagieren wieder auf.

(BSCH/Foto: Arne Müseler/www.arne-mueseler.de [CC BY-SA 3.0 DE])

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