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Dritte EU-Sanktionsstufe “Conchita Wurst” erfolgreich: Putin und Separatisten geben auf

12. Mai 2014 ·

Mit der dritten Sanktionsstufe, die unter dem Namen "Conchitas Wurst" läuft, konnte die EU Russland endlich zum Einlenken bewegen.
Mit der dritten Sanktionsstufe, die unter dem Namen "Conchitas Wurst" läuft, konnte die EU Russland endlich zum Einlenken bewegen.

Moskau/ Wien (EZ) | Überraschende Wendung in der Ukraine-Krise: Russlands Präsident Wladimir Putin erklärte heute Vormittag, dass er mit sofortiger Wirkung die Halbinsel Krim an die Ukraine zurückgeben wird. Auch die Separatisten in der Ostukraine kündigten an, das gestrige Referendum als ungültig zu betrachten und sich umgehend wieder zurückzuziehen. Damit reagiert Russland auf die dritte Sanktionsstufe der EU, die mit dem Projekt “Conchita Wurst” Samstag Abend ihr letztes Ass aus dem Ärmel zog.Nachdem bisher weder Kontosperrungen noch verhängte Einreiseverbote gegen russische Regierungsmitglieder Präsident Putin zum Einlenken in der Ukraine-Krise bringen konnten, scheint die EU mit Stufe Drei ihrer Sanktionen nun endlich den ersehnten Erfolg erzielt zu haben. Mit dem bärtigen Travestiekünstler Conchita Wurst, der den Eurovision Song Contest am vergangenen Samstag mit überwältigender Mehrheit gewann, setzten die 28 EU-Mitgliedstaaten in einer gemeinsamen Aktion auf einen sogenannten “Abschreckungseffekt” beim russischen Präsidenten.

Dieser reagierte prompt. In einer offiziellen Stellungnahme erklärte er heute Vormittag, dass er sich den Wünschen und Forderungen der EU nun beugen wolle. “Ich werde persönlich dafür sorgen, dass sowohl die Krim wieder an die Ukraine übergeht als auch die Kämpfe in der Ostukraine umgehend beendet werden.”

Die Bilder von Samstag Abend hätten ihn verstört und überfordert, so Putin sichtlich angeschlagen und um Worte ringend. Er hätte nicht für möglich gehalten, dass die EU zu solch drastischen Sanktionen in der Lage sei. “Ich bin mir sicher, wir hätten auch auf andere Weise eine Einigung erzielen können”, so der Präsident weiter.

Ein Sprecher der Separatisten erklärte derweil das gestrige Referendum in der Ostukraine für ungültig und versprach, dass alles “so bleibt wie es war. Wir geben auf. Aber bitte keine weiteren Sanktionen mehr dieser Art!”

(JME/Foto: Albin Olsson [CC-BY-SA-3.0]) 


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