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„Nur noch sechs Monate haltbar“: Burger King sorgt sich um derzeit nicht verkaufte Burger

8. Mai 2014 ·

Lecker und - äh, ja. Lecker: der Whopper von Burger KIng.
Lecker und - äh, ja. Lecker: der Whopper von Burger KIng.

Berlin (EZ) | 8. Mai 2014 | Burger King erleidet nach den Enthüllungen der RTL-Sendung „Team Wallraff“ deutliche Umsatzeinbußen. Das TV-Magazin hatte fragwürdige Hygienezustände und Mitarbeiterbehandlungen aufgedeckt. Jetzt warnt Burger King, dass die bereits zubereiteten, aber zurzeit nicht gekauften Burger nur noch ein halbes Jahr haltbar seien. Danach müsste die Ware in den Kühlschrank.Der Deutschland-Chef der Schnellrestaurant-Kette, Andreas Bork, sagte der Bild-Zeitung, dass der RTL-Bericht von vergangener Woche das Unternehmen hart und spürbar getroffen hätte. Deutlich weniger Kunden würden nunmehr in den Filialen von Burger King einkehren.

Bork sagte, neben den erheblichen finanziellen Auswirkungen sähe sich das Unternehmen zunehmend einem Lagerproblem ausgesetzt. „Viele tausend Burger und Frittenportionen sind bereits gemacht und verkaufsfertig.“ Die Ware läge nun in den Restaurants aus und sei nach Auskunft von Burger King nur noch etwa sechs Monate verzehrbar. „Danach müsste all das Zeug gekühlt werden, aber dafür haben wir weder die Kapazitäten noch entsprechend ausgebildete Mitarbeiter.“

Zwar sei sei das Problem aktuell noch nicht sehr akut, weil das Wetter mitspiele und es derzeit kühl genug sei, um die Burger auch mal nachts zum Kühlen rauszulegen. „Doch der Sommer fängt ja gerade erst an. Und unserer Erfahrung nach kann man das zubereitete Fleisch spätestens nach drei Monaten bei über 25 Grad Raumtemperatur nur noch schwer an den Kunden bringen.“

Burger King baut darauf, dass der Zustand sich bald ändert und die Kunden zurückkehren. Nach jahrelangem Konsum der Produkte dürfte das Erinnerungsvermögen der Kunden nicht lange genug ausreichen, um die Fast-Food-Kette dauerhaft zu schädigen, hofft Bork.

 (JME/Foto: siqbal)


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