Drücken Sie „Enter“, um den Inhalte zu überspringen

Ferkel geboren: Nürnberger Schlachterei freut sich über putzigen Nachwuchs

DIe Mutter des frischgeborenen Ferkels, ML-305. Hier bei der Aufzucht früherer Würfe.


Nürnberg (EZ) | Während sich Zoos in Basel und Neunkirchen derzeit über ihren Pinguin- bzw. Robbennachwuchs freuen, hat die Nürnberger Schlachterei „Kuhlert & Söhne“ heute feierlich die Geburt eines Ferkels bekanntgegeben. Interessierte Tierfreunde können dem putzigen Schweinenachwuchs nun mittels einer Live-Kamera im Internet beim Aufwachsen zusehen und das gesamte, etwa zehn Monate währende Leben, online verfolgen.

„Wir freuen uns, bekanntgeben zu dürfen, dass eine unserer Säue nach zwei Tagen endlich wieder geworfen hat“, so Manfred Kuhlert, Chef der Nürnberger Fleischerei „Kuhlert & Söhne“, heute Vormittag auf einer Pressekonferenz. Das Ferkel sei in der Nacht zu Sonntag gemeinsam mit acht Geschwistern auf die Welt gekommen und bei bester Gesundheit.



„Derzeit befindet es sich noch in der Obhut seiner Mutter, doch in spätestens sieben Tagen werden wir die Möglichkeit haben, es der Öffentlichkeit zu präsentieren.“

Die Mutter, so Kuhlert weiter, sei ein 130 kg schweres Prachtexemplar namens ML-305 aus Deutscher Hybridzucht, das nach einem erfüllten Leben nächste Woche in einem stolzen Alter von 305 Tagen das Zeitliche segnen werde. „Umso stolzer sind wir auf ML-305, dass sie uns kurz vor ihrem Ableben neben 130 kg feiner Köstlichkeiten noch dieses kleine Wunder Leben schenkt.“

Das Ferkel, das voraussichtlich MR-701 oder MR-702 heißen wird („Wir müssen da nochmal genau die Dokumente prüfen“), soll nun ein ähnlicher Publikumsmagnet werden wie die Eisbärenbabys in Bremerhaven (Lale) und in München (Nela und Nobby) im vergangene Jahr.

Zwar könne man sich das putzige Schweinchen nicht vor Ort ansehen, „aber wir planen eine Kamera im Gehege zu installieren, sodass man live und zu jeder Zeit über Internet dabei zuschauen kann, wie das Kleine wächst und gedeiht“, so Kuhlert. Und fügt stolz hinzu: „Anders als bei den Eisbären werden wir die Kamera das ganze Leben lang laufen lassen, sodass die Menschen nicht nur sehen, wie das Ferkel aufwächst, sondern auch wie es als ausgewachsenes Schwein lebt und nach exakt 305 Tagen sterben wird.“
Das, so der Fleischereichef abschließend, sei zwar immer sehr traurig, gehöre zum Leben aber nunmal dazu.

 (JME/Foto: GregManninLB)

Mission News Theme von Compete Themes.