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Mehdorn gibt Entwarnung: Flughafen BER von Warnstreiks vorerst nicht betroffen

27. März 2014 ·

Vorerst nicht von den Streiks betroffen: Der Hauptstadtflughafen BER.
Vorerst nicht von den Streiks betroffen: Der Hauptstadtflughafen BER.

Berlin (EZ) | 27. März 2014 | Die Dienstleistungsgewerkschaft Ver.di hat die Beschäftigten von sieben deutschen Flughäfen heute zu Warnstreiks aufgerufen. Damit kommt es seit heute Morgen zu erheblichen Verzögerungen im Flugverkehr sowie zu Ausfällen. Vorerst nicht betroffen von den Streiks ist der Hauptstadtflughafen BER, wie Flughafenchef Hartmut Mehdorn vorhin bestätigte. Der Betrieb laufe bis auf Weiteres ohne Einschränkungen normal weiter.

Bisher sind die Flughäfen Frankfurt, München, Köln-Bonn, Düsseldorf, Hamburg, Hannover und Stuttgart von den Warnstreiks betroffen. Weitere könnten folgen. Damit will die Gewerkschaft Ver.di ihren Druck auf die Arbeitgeber im Tarifstreit des Öffentlichen Dienstes bei den Kommunen und beim Bund noch einmal erhöhen.

Unterdessen gab BER-Chef Hartmut Mehdorn Entwarnung: Der neue Hauptstadtflughafen ist von den Arbeitsniederlegungen nicht betroffen. „Wir freuen uns, den Reisenden mitteilen zu können, dass es auf unserem Flughafen zu keinen Einschränkungen kommen wird. Wir erwarten für heute und die nächsten Tage denselben Betrieb wie in den vergangenen Wochen, Monaten und Jahren“, sagte Mehdorn.

Auch die rund 600 gestrichenen Lufthansaflüge hätten bislang keinerlei Auswirkungen auf den Tagesbetrieb, so der Flughafenchef zufrieden.

Er zeigte Verständnis für die Streiks der Beschäftigten auf den anderen sieben Flugfhäfen, übte jedoch auch Kritik an dem Personalmanagement. Es sei ein Armutszeugnis, dass der Ausfall einiger Mitarbeiter gleich so große Auwirkungen auf den gesamten Flugverkehr habe und man nicht in der Lage sei, dieses zu kompensieren. „Da lobe ich mir, in einem so übersichtlichen und ruhigen Umfeld arbeiten zu dürfen, in dem so etwas undenkbar ist“, so Mehrdorn abschließend.

(JPL/Foto: OTFW [CC BY-SA 3.0])


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