Limburger Protzbau soll Heim für arbeitslose Bischöfe werden

26. März 2014 ·

Zu teuer, um es einfach verfallen zu lassen: das neue diözesane Zentrum in Limburg an der Lahn.
Zu teuer, um es einfach verfallen zu lassen: das neue diözesane Zentrum in Limburg an der Lahn.

Limburg a.d. Lahn (EZ) | 11. November 2013 | Viele Limburger fordern, dass der umstrittene Protzbau inmitten der Stadt für soziale Zwecke verwendet wird. Die katholische Kirche schlägt nun vor, aus dem riesigen Bau ein Heim für nicht mehr verwendete Bischöfe zu machen.

Seit Wochen und Monaten sorgt die opulente Residenz in Limburg für Aufregung und Wut in der Bevölkerung, nicht nur in der Region. Einige Menschen haben sich Gedanken gemacht, wie der Bau nach dem schweren Vorlauf nun doch noch genutzt werden könnte.



Vorschläge gibt es bereits: diskutiert wird, ob man aus dem Anwesen beispielsweise ein Heim für Asylanten oder eine Herberge für Obdachlose machen könnte.

Auch die Katholische Kirche hat nun einen Vorschlag unterbreitet. Sie überlegt, arbeitslose Bischöfe dort unterzubringen.

Der Bedarf ist nicht gerade riesig, heißt es aus der Kirche. Dennoch ist nicht auszuschließen, dass es in naher Zukunft vielleicht mehr Bischöfe ohne Aufgaben gibt als heute. „Und igendwo müssen die ja auch hin,“ sagte ein Sprecher der Diözese.



Der Komplex in Limburg sei dafür wie geschaffen. Er biete Platz für bis zu vier arbeitslose Bischöfe; bei entsprechender Einschränkung des Lebensstils könnten auch sechs Geistliche dort leben.

(JPL/Foto: Cirdan [bearbeitet; CC BY-SA 3.0])

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