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Russland schließt USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und Deutschland vom G-1-Gipfel aus

25. März 2014 ·

Putin heute Vormittag auf der Pressekonferenz.
Putin heute Vormittag während der Pressekonferenz.

Moskau (EZ) | 25 März 2014 | Der für Juni geplante G-1-Gipfel in Sotschi, an dem neben dem “Großen Einen” Russland auch die USA, Kanada, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und Deutschland teilnehmen sollten, findet nun ohne die “Übrigen Sieben” statt. Präsident Putin sagte, man wolle bei wichtigen politischen Diskussionen zukünftig lieber unter sich bleiben.

Putin freue sich auf den G-1-Gipfel im Sommer, an dem er gemeinsam mit Außenminister Sergej Lawrow und einigen anderen Vertretern Russlands teilnehmen werde, ließ er heute Vormittag vor ausgewählten Journalisten verlauten. Man erwarte konstruktive Gespräche und eine harmonische Atmosphäre in Sotschi.

An die “Übrigen Sieben” gerichtet, zu denen die Nationen Kanada, Frankreich, Deutschland, Italien, Japan, Großbritannien und die USA zählen, und die eigentlich ebenfalls im Juni dabei sein sollten, sagte Putin: “Wir haben uns nach langer und reiflicher Überlegung dazu entschlossen, den Gipfel ohne diese Länder abhalten zu wollen, da es in der Vergangenheit immer wieder zu einigen Meinungsverschiedenheiten kam, die wir in dieser Art nicht tolerieren können.” Außerdem lasse sich erfahrungsgemäß mit weniger Teilnehmern besser verhandeln und schnellere Einigung erzielen.

Aus diesem Grunde wird lediglich Russland am G-1-Gipfel teilnehmen, um über wichtige Fragen und Probleme in der Welt zu diskutieren.

Abschließend kündigte Putin an, bereits nach einem geeigneten Ort für den G-1-Gipfel im kommenden Jahr Ausschau zu halten. Zur Auswahl stehen mehrere russische Städte, darunter Moskau, Sankt Petersburg, Jaroslawl und die russische Halbinsel Krim.

(JME/Foto:  Kremlin.ru[CC BY 3.0])


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