Nach Freispruch bereit für neue Aufgaben: Christian Wulff will Bundespräsident werden

27. Februar 2014 ·

Kann sich nach dem heutigen Freispruch vorstellen, Bundespräsient zu werden: Christian Wulff.
Kann sich nach dem heutigen Freispruch vorstellen, Bundespräsient zu werden: Christian Wulff.

Hannover (EZ) | 27. Februar 2014 | Nach dem heute Vormittag erfolgten Freispruch im Prozess gegen Christian Wulff  kündigte dieser an, sich nun endlich wieder neuen Aufgaben widmen und in die Politik zurückkehren zu wollen.  Er könne sich zum Beispiel gut vorstellen, für das Amt des Bundespräsidenten zu kandidieren, so Wulff kurz nach der Urteilsverkündung.

Um 10:45 Uhr sprach der Richter im Landgericht Hannover das mit Spannung erwartete Urteil: Christian Wulff ist vom Vorwurf der Vorteilsnahme freigesprochen worden. Damit endet die seit zwei Jahren andauernde Affäre um den 54-jährigen ehemaligen Politiker.



Wulff selbst äußerte sich kurz nach der Urteilsverkündung erleichtert und kündigte an, sich nun wieder vermehrt der Öffentlichkeit zu präsentieren und sich neuen Aufgaben zu widmen. „Der heutige Freispruch hat einmal mehr bestätigt, dass ich eine weiße Weste habe und immer aufrichtig und ehrlich war“, so der 54-Jährige.

Er plane nun, das Amt des Bundespräsidenten anzustreben und damit Nachfolger von Joachim Gauck zu werden. „Ich traue mir diesen Posten durchaus zu“, so Wulff zuversichtlich. Zudem sei er mit seinen 54 Jahren in einem perfekten Alter für dieses Amt.

Erste Glückwünsche zum Freispruch kamen von Wulffs Noch-Ehefrau Bettina, mit der er seit gut einem Jahr in Trennung lebt. Diese bot an, als First Lady jederzeit zur Verfügung zu stehen.



(JPL/Foto: Martina Nolte [CC BY-SA 3.0 de])

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