Pilot will „Unbekanntes Flughafenobjekt“ südlich von Berlin gesichtet haben

Berlin (EZ) | 18. Februar 2014 | Waren Drogen im Spiel? Ein Pilot der irischen Fluggesellschaft Ryanair will während eines Fluges über Deutschland einen augenscheinlich betriebsbereiten Flughafen südlich von Berlin auf dem Radar entdeckt haben. Der Vorfall soll sich laut Flugsicherung bereits im Dezember letzten Jahres ereignet haben, wurde aber erst jetzt der Öffentlichkeit bekannt: die Besatzung einer Ryanair-Maschine behauptete seinerzeit schweißgebadet, ein Unbekanntes Flughafenobjekt (UFO) in der Nähe von Berlin auf dem Radar gesichtet zu haben.

Der Pilot und sein Co-Pilot informierten umgehend die Behörden über ihre Sichtung und gingen zunächst von einer optischen Täuschung aus. Als der vermeintliche Flughafen aber immer deutlicher auch mit bloßem Auge zu sehen war, glaubten sie nicht mehr an eine Fehlinterpretation oder eine technische Panne.



Bereits in der Vergangenheit gab es schon ähnliche Sichtungen; aber so detailliert wie dieses Mal wurde der angebliche Flughafen nicht beschrieben. Die Piloten zeichneten ein sehr realistisches Bild des UFOs, das Experten dazu verleitet, die Angaben der Besatzung ernst zu nehmen.

In der Luftfahrtbranche macht der Mythos des seltsamen Flughafens südlich von Berlin schon länger die Runde, die Bevölkerung am Boden hält Berichte dieser Art aber für absurd und macht sich immer wieder darüber lustig. Bislang findet sich niemand, der glaubhaft versichern kann, schon mal auf diesem ominösen Airport gelandet oder gestartet zu sein.

Die Polizei geht derweil von Drogenmissbrauch der Piloten aus.



(JPL/Foto: Adrian Pingstone)