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Terrorgefahr: 500.000 Russlandreisende auf Flughäfen in aller Welt wegen Zahnpasta-Besitzes festgenommen

6. Februar 2014 ·

Binnen kürzester Zeit wurden allein auf dem Frankfurter Flughafen hunderte Zahnpastatuben sichergestellt. Auffällig häufig dabei und daher als besonders gefährlich eingtestuft ist die Dentagard (rechts im Bild).
Binnen kürzester Zeit wurden allein auf dem Frankfurter Flughafen hunderte Zahnpastatuben sichergestellt. Auffällig häufig dabei und daher als besonders gefährlich eingtestuft ist die Dentagard (rechts im Bild).

Frankfurt/ Moskau (EZ) | 06. Februar 2014 | Auf mehreren großen Flughäfen weltweit kam es heute im Laufe des Vormittages zu hunderttausenden Festnahmen von Reisenden Richtung Russland. Weitere sollen folgen. Damit reagieren die Fluggesellschaften auf die Warnungen der US-Geheimdienste, die berichteten, dass Terroristen unbemerkt Sprengstoffbestandteile in Zahnpastatuben schmuggeln und während des Fluges Bomben bauen könnten.

Einen Tag vor den Olympischen Spielen in Sotschi wurden die Sicherheitsvorkehrungen noch einmal drastisch erhöht. Nachdem die US-Regierung vor möglichen Anschlägen auf Russlandflüge gewarnt hatte, bei denen in Zahnpastatuben versteckte Sprengsätze zum Einsatz kommen könnten, haben etliche internationale Airlines reagiert und ihre Passagiere, die per Direktflug nach Russland reisen wollten, genau durchsucht.

Das Ergebnis ist erschreckend: Bis zur Stunde wurden weltweit knapp 500.000 Reisende verhaftet, die eine oder gar mehrere Tuben Zahncreme mit sich führten.

Allein auf deutschen Flughäfen kam es am Morgen zu insgesamt 3.000 Festnahmen. Ein Sprecher des Frankfurter Airports sagte: „Wir hatten die Warnungen erst nicht ganz ernst genommen. Doch als wir bereits beim dritten Passagier in Folge die dritte Tube Zahnpasta fanden, waren wir sprachlos.“

Es sei erschreckend, wie unauffällig Terroristen heutzutage herumliefen. „Wir hatten Familien dabei, Rentner, ja sogar allein reisende Kinder!“, so der Sprecher bestürzt.

Unterdessen legte das Olympische Komitee allen Sportlern sowie sämtlichen Mitwirkenden und Zuschauern ein allgemeines Zahnpastaverbot für die Zeit der Olympischen Spiele auf. „Nur so können wir 100-prozentige Sicherheit garantieren“, sagte IOC-Präsident Thomas Bach.

(BSCH)

 


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