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Zur Vermeidung weiterer Bayernrekorde: DFB beendet vorzeitig die Bundesligasaison

30. Januar 2014 ·

DFB-Präsident Wolfgang Niersbach verkündete heute das vorzeitige Ende der Bundesligasaison 2013/2014.
DFB-Präsident Wolfgang Niersbach verkündete heute das vorzeitige Ende der Bundesligasaison 2013/2014.

München (EZ) | 30. Januar 2014 | Seit 43 Ligaspielen ungeschlagen, 13 Punkte Vorsprung auf den Tabellenzweiten, seit 54 Partien jedes Mal getroffen – derzeit knackt der FC Bayern München einen Rekord nach dem anderen. Nach dem gestrigen Sieg gegen Stuttgart zweifelt auch der DFB nicht mehr daran, dass die Bayern sich die Meisterschale noch nehmen lassen. Aus diesem Grunde, jedoch vor allem auch um weitere Rekorde des FCB zu verhindern, wurde heute beschlossen, die Bundesligasaison 2013/2014 vorzeitig zu beenden. Letzter Spieltag soll der 8. Februar sein.

Die Bundesligasaison 2013/2014 endet statt mit dem 34. Spieltag am 10.Mai bereits am 8. Februar nach dem 20. Spieltag. Dies gab DFB-Präsident Wolfgang Niersbach heute Vormittag bekannt. Grund sei u.a. der bereits jetzt schon als uneinholbar geltende Vorsprung des FC Bayern München.

“Wir sehen wenig Sinn darin, die Saison weiter unnötig in die Länge zu ziehen und wollen die Pause bis zum Start der neuen Saison lieber dazu nutzen, die übrigen 17 Vereine etwas aufzurüsten”, so Niersbach. Diese hätten nun ein gutes halbe Jahr Zeit, darüber nachzudenken, weshalb der FC Bayern bereits seit 43 Ligaspielen ungeschlagen ist und wieso es keiner Mannschaft gelungen ist, die Saison auch nur ansatzweise spannend zu gestalten.

Zudem habe er mittlerweile gewaltig die Nase voll davon, dass täglich ein neuer Rekord der Bayern geknackt werde. “Ich kann’s nicht mehr hören”, so der DFB-Präsident genervt. Mit dem Start der neuen Saison erhoffe er sich ein Ende der Rekordserie. Sollte dies nicht gelingen, werde der DFB über die Einführung einer “Pflichtniederlage” pro Saison nachdenken.

Angesprochen auf die übrigen Vereine, bei denen es durchaus noch um etwas geht – sei es die Teilnahme an der Champions League oder der Abstieg in die zweite Liga – antwortete Niersbach: “Dort wo die Mannschaften jetzt stehen, stehen sie schon ganz gut.”

Vor allem ein Abstieg des HSV (es wäre der erste in der Vereinsgeschichte) würde die Liga endlich wieder ein wenig spannender und unterhaltsamer machen, so Niersbach abschließend.

(BSCH/Foto: Smokeonthewater [CC BY-SA 3.0])

 

 


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