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Bundesregierung macht sich für dauerhafte Rückkehr von Michael Wendler ins Dschungelcamp stark

22. Januar 2014 ·

Bekommt unerwartet Unterstützung von Bundeskanzlerin Angela Merkel: Dschungelcampteilnehmer und Schlagerstar Michael Wendler.
Bekommt unerwartet Unterstützung von Bundeskanzlerin Angela Merkel: Dschungelcampteilnehmer und Schlagerstar Michael Wendler.

Berlin/Australischer Dschungel (EZ) | 22. Januar 2014 | Nach dem plötzlichen Auszug von Schlagerstar Michael Wendler aus dem RTL-Dschungelcamp nach nur vier Tagen will dieser nun wieder zurück ins Camp. Ein Wiedereinzug ist laut RTL jedoch nicht möglich. Heute hat sich überraschend Bundeskanzlerin Angela Merkel zu Wort gemeldet, die betonte, alles in ihrer Macht stehende unternehmen zu wollen, um den beliebten Popbarden in seinem Vorhaben zu unterstützen und ihm sogar eine dauerhafte Rückkehr ins Camp zu ermöglichen.

Millionen Deutsche erfreuen sich derzeit wieder am beliebten RTL-Dschungelcamp. Doch nach dem überraschenden Auszug des sympathischen Schlagerstars Michael Wendler – auch bekannt als “Der Wendler” –  waren sowohl viele Zuschauer als auch die übrigen zehn Campbewohner bestürzt und fassungslos.

Dies bemerkte auch der Sänger und beschloss kurzerhand und zur Freude etlicher Fans, wieder zurückzukehren. Doch RTL lehnte einen Wiedereinzug in das Camp ab.

Heute schaltete sich schließlich Bundeskanzlerin Angela Merkel ein.

In einem persönlichen Appell an RTL forderte sie den Sender auf, dem Wunsch des Schlagerstars umgehend nachzukommen. “Er hat einen Fehler gemacht, doch hat nicht jeder eine zweite Chance verdient?” so Merkel.
Herr Wendler wünsche sich nichts sehnlicher als zurück in den Dschungel zu kehren, dem sollte man keine Steine in den Weg legen.

Merkel bot an, persönlich nach Australien zu reisen und den Musiker in das Camp zu begleiten. Als Entschuldigungsgeste für das schroffe Verhalten von RTL wolle sie sich dafür einsetzen, dem Schlagersänger so viel Zeit wie möglich in seiner vertrauten Umgebung zu beschaffen. Dafür würden zwei Wochen jedoch nicht ausreichen.

“Ein Zeitraum zwischen fünf und zehn Jahren sind angemessen”, so die Kanzlerin abschließend.

(BSCH/Foto: Michael Schilling [CC BY-SA 3.0])

 


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