Chaos und Staus auf deutschen Straßen, nachdem liegengebliebene Autofahrer sich weigern, ADAC um Hilfe zu bitten

20. Januar 2014 ·

Wochenende nicht besonders hoch im Kurs: Der ADAC.
Steht bei den Deutschen seit diesem Wochenende nicht besonders hoch im Kurs: Der ADAC.

München/Herford (EZ) | 20. Januar 2014 | Auf Deutschlands Straßen herrscht zur Stunde Ausnahmezustand. Auf nahezu allen Autobahnen ist der Verkehr teilweise zum Erliegen gekommen, nachdem Autofahrer versuchten, ihre defekten oder verunglückten Fahrzeuge selbst zu reparieren, anstatt den derzeit in der Kritik stehenden ADAC um Hilfe zu bitten. 

Nachdem bekannt wurde, dass der ADAC die Wahl zum „Lieblingsauto der Deutschen“ manipuliert haben soll, schwindet das Vertrauen der rund 19 Millionen Mitglieder in den Automobilclub.



Dies zeigt sich vor allem heute auf den Autobahnen in der gesamten Bundesrepublik. Bereits heute Vormittag meldete die Polizei bis zu 42 Staus, die durch liegengebliebene Fahrzeuge verursacht wurden. Doch anstatt Hilfe vom ADAC in Anspruch zu nehmen, versuchten die Fahrzeughalter selbst Hand anzulegen, bzw. taten gar nichts und blieben kommentarlos in ihrem Auto sitzen.

Mittlerweile sind etwa 125 Autobahnen betroffen. Der zur Zeit längste Stau befindet sich auf der A2 bei Herford (ca. 43 km), wo ein 56-Jähriger Mann seit 10 Uhr heute Vormittag versucht, einen platten Reifen auszuwechseln. Wie die Polizei berichtet, sei es ihm mittlerweile jedoch gelungen, sein Fahrzeug mit Hilfe gesammelter und übereinander gestapelter Steine anzuheben und den Austausch der Reifen vorzunehmen.

Sollte die Wut der Autofahrer auf den ADAC bis zum Ende dieser Woche nicht nachlassen, könnte sich die Anzahl und die Länge der Staus verzehnfachen, so ein Sprecher der Polizei besorgt.



(JME)

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