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Nach kurzfristiger Absage aus Saarbrücken: NPD verlegt Parteitag ins Ausland

14. Januar 2014 ·

Udo Pastörs, neuer Chef der NPD, zeigte sich erfreut über die Angebote aus dem Ausland.
Udo Pastörs, neuer Chef der NPD, zeigte sich erfreut über die Angebote aus dem Ausland.

Hamburg (EZ) | 14. Januar 2014 | Der geplante Parteitag der NPD am kommenden Wochenende in Saarbrücken muss verlegt werden, nachdem die Stadt aufgrund eines Formfehlers seitens des NPD-Generalsekretärs den Vertrag kündigte. Hilfe kam umgehend aus dem Ausland, wo die Partei nun zwischen mehreren Ländern wählen kann. NPD-Chef Udo Pastörs zeigte sich hocherfreut.

Am kommenden Wochenende wollte die NPD eigentlich in Saarbrücken ihre Kandidaten für die Europawahl bestimmen. Doch durch einen unglücklichen Fehler beim Ausfüllen eines Formulars, platzte der Vertrag mit der Stadt, sodass sich die Partei kurzfristig nach einer Alternative umsehen musste.

Angebote folgten unverzüglich aus dem Ausland. Udo Pastörs, neuer NPD-Chef und Nachfolger von Holger Apfel, reagierte gerührt auf die „Flut von Hilfsangeboten“.

Nicht nur die direkten Nachbarn wie Frankreich, Niederlande und Polen hätten angeboten, den Parteitag der NPD in ihren Ländern stattfinden zu lassen. „Auch aus entfernteren Staaten wie Israel, Ägypten, Dubai und der Türkei folgten Einladungen.“, so Pastörs erfreut.

Der NPD-Chef lobte die unbürokratische und flexible Mentalität dieser Länder, von der sich Deutschland „ruhig eine Scheibe abschneiden“ könne, statt aufgrund eines unbedeutenden Schreibfehlers im Vertrags gleich alles zu stornieren!

Wo genau der Parteitag nun stattfinden soll, ist noch nicht entschieden, doch tendiert Pastörs zu einem Land im Süden.
„Dort ist das Klima einfach angenehmer und man könnte direkt an den Parteitag eine Woche Urlaub dranhängen.“

(JME/Foto: Ralf Roletschek [CC BY-SA 3.0])


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