Zu misslungen und voller Enttäuschungen: Jahr 2013 soll wiederholt werden

3. Januar 2014 ·

Jahr 2013
War wahrlich kein Grund zum Feiern: das vergangene Jahr.

Berlin (EZ) | 03. Januar 2014 | Die Hochwasserkatastrophe, Bayerns Triple, der NSA-Abhörskandal, Schumachers Skiunfall – Nach etlichen unbefriedigenden und teils tragischen Ereignissen in 2013, hat sich die Bundesregierung erstmals dazu entschlossen, das vergangene Jahr zu wiederholen. Starttermin des neuen alten Jahres soll der 1. Februar 2014 sein.

Für viele Bundesbürger war 2013 eher enttäuschend als befriedigend. Während die Menschen im Süden und Osten im Frühjahr mit Hochwasser zu kämpfen hatten, wurde mit Uli Hoeneß einer der größten deutschen Sympathieträger wegen Steuerhinterziehung angeklagt.
Nebenbei wurde bekannt, dass die NSA nahezu alles und jeden abhört, das Dschungelcamp für den Grimmepreis nominiert wurde, der Flughafen BER noch immer nicht eröffnet werden kann und eine Große Koalition zukünftig Deutschland regieren soll.



„Kurzum, es war ein Jahr zum Abhaken für die Bundesrepublik“, so Regierungssprecher Steffen Seibert heute Vormittag auf einer Pressekonferenz.
Man habe bereits Anfang Dezember mit dem Gedanken gespielt, 2013 zu wiederholen. Doch einstimmig entschieden wurde es erst vor zwei Tagen, nachdem das Jahr mit dem tragischen Skiunfall von Michael Schumacher ein trauriges Ende fand.

„Wir haben noch keine Erfahrungen mit Jahreswiederholungen. Wir wissen aber, dass so etwas grundsätzlich möglich ist“, so Seibert weiter.

Als Wiederholungstermin wurde sich nun auf den 1. Februar 2014 geeinigt.
Laut Seibert gelten „alle Ereignisse der vergangenen 365 Tage somit als ungeschehen“. Die alte Regierung werde umgehend ihre Arbeit wieder aufnehmen.



„Auf ein hoffentlich erfolgreicheres und friedliches 2013“, so Seibert abschließend.

(JME/Foto: SISHION [CC BY-SA 3.0])

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