Neue Perspektiven: Philipp Rösler will thailändischer Ministerpräsident werden

12. Dezember 2013 ·

Eine für viele offene Frage: wie kommt Philipp Rösler auf die Idee, in Thailand Ministerpräsident zu werden?
Eine für viele offene Frage: wie kommt Philipp Rösler auf die Idee, in Thailand Ministerpräsident zu werden?

Berlin/Bangkok (EZ) | 12. Dezember 2013 | Wenige Tage, nachdem Philipp Rösler den Vorsitz der FDP abgegeben hat, hat er sich zu seiner Zukunft geäußert. Die politische Entwicklung in Thailand biete ihm neue Perspektiven, so Rösler: bei den Neuwahlen will er als Regierungschef kandidieren.

Lange wurde gerätselt, was Philipp Rösler nach seinem Ausscheiden aus der aktiven deutschen Spitzenpolitik nun machen würde. Die FDP, der er drei Jahre lang vorstand, ist nach der Bundestagswahl in der Bedeutungslosigkeit verschwunden; für ihn selber scheint es in Deutschland keinen Platz mehr zu geben.



Überraschend hat Rösler heute seine Pläne für die Zukunft bekannt gegeben. Die Unruhen in Thailand, in deren Verlauf die Ministerpräsidentin Yingluck Shinarawa gestern Neuwahlen ankündigte, böten dem scheidenden Wirtschaftsminister die Möglichkeit, politisch aktiv zu bleiben.

An den Wahlen, die für Februar geplant sind, will er als Spitzenkandidat antreten. Rösler zeigte sich zuversichtlich,  gewählt zu werden: er fühle sich „innerlich, vor allem aber äußerlich befähigt, das Amt erfolgreich zu führen“, so Rösler in einer Pressekonferenz am Mittag in Berlin kurz vor seinem Abflug nach Bangkok.

Zwar könne er keine großen Kenntnisse über Thailand und seine Bewohner vorzeigen, aber als Wirtschaftsminister der Bundesrepublik Deutschland musste er das vorher auch nicht.



Falls es mit Thailand nicht klappen sollte, will Rösler sein Glück in Vietnam oder Laos versuchen.

(JPL/Foto: Tim Reckmann [CC BY-SA 3.0 DE])

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