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Um weitere NSA-Spionage zu verhindern: Bundesregierung bittet Mitbürger, auf Kommunikation zu verzichten

1. Juli 2013 ·

Hat es bald schwer, an Informationen aus Deutschland zu kommen: Der US-Geheimdienst NSA.
Hat es bald schwer, an Informationen aus Deutschland zu kommen: Der US-Geheimdienst NSA.

Berlin (EZ) | 01. Juli 2013 | Nachdem bekannt wurde, dass die NSA in Deutschland bis zu einer halben Milliarde Kommunikationsverbindungen im Monat überwacht, bittet die Bundesregierung nun um Mithilfe aus dem Volk. Um den USA keine weiteren Informationen zu beschaffen, soll jegliche Kommunikation von nun an eingestellt werden. Dies lasse sich am besten dadurch erreichen, indem die Menschen zukünftig auf Worte jedweder Art verzichten, heißt es.

Deutschland wird in größerem Ausmaß überwacht und kontrolliert, als bisher angenommen. Bis zu einer halben Milliarde Telefonate, SMS und E-Mails sollen Informationen zufolge monatlich von der NSA ausgespäht werden.

Um dem US-Geheimdienst zukünftig keine Informationen mehr zu liefern, bittet die Bundesregierung die Mitbürger nun darum, sämtliche Kommunikation einzustellen.

„Wir wollen den Menschen nicht verbieten zu telefonieren oder sich SMS zu schreiben“, so Regierungssprecher Steffen Seibert, „aber es wäre sehr wichtig, wenn dies ohne Worte geschieht.“

Natürlich könne man auch weiterhin E-Mails schreiben. Allerdings sollten diese dann ohne Inhalt verschickt werden.
Selbiges gelte für Chats oder sonstigen schriftlichen Verkehr.

Doch auch die verbale Unterhaltung müsse stark eingeschränkt werden, so Seibert weiter.
„Ein Handschlag zur Begrüßung ist selbstverständlich auch weiterhin problemlos möglich. Aber die Frage nach dem Befinden seines Gegenübers oder gar eine längere intensivere Konversation sollten bitte tunlichst unterbunden und stattdessen über Mimik und Gestik erfolgen“.

Die Bundesregierung hofft durch diese Maßnahme auf ein schnelles Ende der Spähaktion durch die USA.
„Wenn wir nicht mehr kommunizieren, bekommen die auch keine Informationen“, so Seibert zuversichtlich.

(JME/Foto: nsa)


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