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„Ich fahr Aldi“ – Bundesregierung schafft Präpositionen offiziell ab

Berlin (EZ) |  Die deutsche Grammatik soll erheblich vereinfacht werden. Wie die Bundesregierung heute bekanntgab, sollen die bei vielen Menschen ohnehin seit Jahren immer unbeliebter gewordenen Präpositionen nun offiziell abgeschafft werden.

Es gab schlichtweg zu viele dieser unnötigen Füllwörter. Nun sind sie abgeschafft: die Präpositionen. Es gab schlichtweg zu viele dieser unnötigen Füllwörter. Nun sind sie abgeschafft: die Präpositionen.

Galten die auch als Verhältniswörter bezeichneten Präpositionen bisher als unverzichtbar in der deutschen Sprache, so wurden sie im Laufe der vergangenen Jahre immer unbeliebter. Um möglichst viel Zeit beim Sprechen zu sparen und die Sätze eher auf das Wesentliche zu richten, verzichteten viele Menschen daher zunehmend auf die überflüssigen und unnötigen Wörter wie „im“, „nach“, „zu“, „bei“, „vor“, etc.

Dieser Trend ist auch der Bundesregierung nicht entgangen, weshalb sie sich nun dazu veranlasst sah, die Präpositionen als „nicht mehr zeitgemäß“ zu betrachten.

In einer Erklärung heißt es: „Die Sprache lebt vom Informationenaustausch. Präpositionen wirken da oft wie große Bremsklötze. Wir sind froh, dass wir sie nun endlich los sind.“

Zukünftig ist es somit nicht nur grammatikalisch korrekt zu sagen „ich fahre Aldi“ oder „Wir machen Urlaub Spanien“, sondern auch bisher verschachtelte Sätze wie „Nach dem Essen bei meinen Elten fuhr ich mit vollem Bauch nach Hause und legte mich in mein Bett, um zu schlafen“ werden durch die Reduzierung auf das Wesentliche, nämlich „Essen Eltern voller Bauch fahren Hause Bett schlafen“ angenehm kurz und bündig.

(PFE)

Dieser Artikel erschien erstmals am 10.05.2013

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