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Nicht mehr zeitgemäß: Bundesregierung reformiert Aberglauben

11. Februar 2013 ·

Bringt neuerdings Pech: Ein roter VW Golf 4 von rechts kommend.
Bringt neuerdings Pech: Ein roter VW Golf 4 von rechts kommend.

Berlin (EZ) | 11. Februar 2013 | Was bringt Glück und was bringt Pech? Seit Jahrhunderten beherrscht der Aberglaube das Leben vieler Menschen. Die Bundesregierung hält etliche Bräuche jedoch für veraltet und hat deshalb eine große Aberglaubensreform beschlossen. Als neuer offizieller Unglückstag gilt nun Mittwoch der 21..

Die schwarze Katze, die die Straße passiert, das Hindurchgehen unter einer Leiter, das Zerbrechen eines Spiegels – bisher waren dies beliebte Unglücksbringer. Doch das ist nun vorbei.
Die Bundesregierung hat den Aberglauben refomiert und nach eigenen Angaben „moderner und zeitgemäßer“ gestaltet.

Ab dem 01. Mai 2013 soll es u.a. offiziell kein Pech mehr bringen, wenn eine schwarze Katze von links nach rechts die Straße überquert. Stattdessen wird vor einem roten VW Golf 4 gewarnt, der von rechts eine Kreuzung passiert.

Ebenso bringt es von nun an Unglück, wenn man um 9:22 Uhr sein Handy/Smartphone/iphone einschaltet oder wenn in einem Supermarkt Kasse 2 und 4 nicht besetzt sind.

Informatiker dagegen sind die neuen Schornsteinfeger. Wer einen Informatiker am Hinterkopf streichelt, soll Glück bekommen.
Ebenso kann man sich freuen, wenn man auf dem Boden eine nur halb aufgerauchte Zigarette der Marke Marlboro findet.

„Toi toi toi“ wiederum wird von einem zwölfmaligen „Höff“ abgelöst, das man sagt, während man auf Stahl klopft.

Auch hilft es zukünftig nicht mehr, die Daumen zu drücken. Stattdessen spricht man von „Ich ziehe für dich am kleinen Finger“.

Eine offizielle Liste mit den neuen Glücks- und Unglücksbringern soll innerhalb der nächsten Wochen folgen.

(JPL/Foto: Lothar Spurzem [CC BY-SA 2.0 DE])


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